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11 St. 4 Min. 7,3 S. einen Umlauf in Beziehung auf
die Aequinoktialpunkte macht. Diese Bewegung ist aber
nicht gleichförmig, und einer Ungleichheit unterworfen,
welche auf 22 17 steigt, und dem Sinns der mittleren ¬
Anomalie der Sonne proportional ist. Die wahre
Länge des Perigäums des Monds ist größer oder kleiner
als die mittlere unter der Voraussetzung einer gleichförmigen ¬
Bewegung der Apsidenlinie berechnete, je nachdem die
mittlere Anomalie der Sonne kleiner oder größer als 180
Gr. ist.
§. 219. Will man nur auf die bisher betrachteten Ungleichheiten ¬
der Mondsbewegungen Rücksicht nehmen; so wird man
den geocentrischen Ort des Monds für eine gegebene Zeit auf folgende ¬
Art berechnen können. Man suche für den vorgegebenen
Zeitpunkt die wahre Länge () der Sonne, ihre mittlere Anomades ¬
Monds und seine mittlere Anolie ¬
a, die mittlere Länge )
malie A unter der Voraussetzung einer gleichförmigen Bewegung
der Apsidenlinie nach den §. 190. für die Planeten gegebenen
Regeln. Man setze ) - () — D; so ist die wegen der Evection
und der jährlichen Gleichung verbesserte Länge des Monds
—) +(1° 20' 29“,5) Sin. (2D-A)- (11'11",8) Sin. a (§. 68.).
Man verbessere die mittlere Anomalie des Mouds durch eben
diese zw y Gleichungen, und ziehe von ihr noch ferner wegen der
ungleichförmigen Bewegung der Apsidenlinie (22' 17") Sin. a
ab; so hat man die verbesserte mittlere Anomalie des Monds
A —A+ (1° 20 29",5) Sin. 2D-A.-(11'11",8) Sin. a-(22' 17") Sin. a.
Mittelst der verbesserten mittleren Anomalie A' und der Excentricität ¬
der Mondsbahn suche man nach §. 186. den Ueberschuß ¬
9 der wahren Anomalie über die mittlere (wenn die erstere ¬
kleiner ist als die letztere; so wird Q negativ), und setze
Man verbessere noch diese Länge
D'= )“-C.
)+0des =
Monds wegen der Vartation; so erhält man die Länge des
Monds in seiner Bahn
)"=)"+ (35'41"7) Sin. 2D’.
Endlich sey die unter der Voraussetzung einer gleichförmigen
retrograden Bewegung berechnete mittlere Länge des aufsteigenden
Mondsknotens — (; so ist seine verbesserte Länge
8' = 8 + (1° 30' 26") Sin. 2 (C- 92)
und die verbesserte Neigung der Mondsbahn gegen die Ekliptik
i = 50 8’ 47" + (8’ 47") Cos. 2 (C)-92) (9. 66.),
woraus sich nach den §. 190. S. 299. gegebenen Formeln n. 1.