Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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3te  Hyp.
1ste  Hyp.  2te  Hyp.
7  +  m
r  +1
7"+5
7“+0
und  "
die  beobachteten  Zwischenzeiten  aber  seyen  t'  undt".  Die  wahre ¬
  Länge  des  Knotens  sey  8+  x,  die  wahre  Neigung  der  Bahn
+Y.  Wenn  nun  x  und  y  klein  sind;  so  werden  die  Veränderungen ¬
  der  berechneten  Zwischenzeiten  nahe  den  correspondirenden ¬
  Veränderungen  von  8  und  i  proportional  seyn,  und  man
wird  setzen  können  p:  &  —1  zu  der  Veränderung  des  von  der
Verbesserung  æ  abhängenden  Theils  der  ersten  Zwischenzeit,  und
9:  m  —  y  zu  dem  von  der  Verbesserung    abhängenden  Theil
der  Verbesserung  der  Zwischenzeit.  Daher  wird  seyn  müssen
12
2+r-"";
eben  so
(—r1)  mp-(t  7)
mithin  amo -
  -  15
()og-(—r)  ig
9
mo  -  1s
Hat  man  »  und  y  gefunden;  so  ergeben  sich  die  verbesserten
Werthe  von  r,  r",  r",  u',  u",  u"  durch  Jnterpolation.
Denn  wenn  die  Werthe  irgend  einer  dieser  Größen  in  den  drey
Hypothesen  sind  B,  B+J,  B  +g;  so  wird  man  für  die  von
den  Veränderungen  der  Länge  des  Knotens  und  der  Neigung  abhängende =
  Verbesserungen  derselben  nahe  die  Proportionen  haben
p:  f  —  w:  dem  ersten  Theil  der  Verbess.
9:  g  =  5:  dem  zweyten
und  es  wird  daher  der  verbesserte  Werth  von  B  nahe  —  B  +
seyn.  Finden  sich  æ  und  y  beträchtlich  größer  als  p  und
9;  so  muß  man  um  eine  größere  Genauigkeit  zu  erreichen,  die
Rechnung  nach  drey  neuen  der  Wahrheit  näher  kommenden  Hypothesen ¬
  wiederholen.
Eben  diese  Methode  ist  auch  auf  die  Ellipse  anwendbar.
Denn  durch  r,r",  r"und  u',  u",  u"
ist  für  jede  der  drey
Hypothesen  die  Ellipse  gegeben,  welche  der  Comet  hätte  beschreiben ¬
  müssen  (§.  182.  und  198.).  Hieraus  findet  sich  nach  dem
angeführten  §.  die  wahre  Anomalie  für  jede  der  drey  Beobachtungen, ¬
  und  nach  §.  185.  die  mittlere  Anomalie,  mithin  auch
die  Zwischenzeit  zwischen  der  ersten  und  zweyten,  und  zwischen  der
ersten  und  dritten  Beobachtung,  mittelst  welcher  man  wie  vorhin
die  zwey  Gleichungen  zur  Bestimmung  von  2  und  7  erhält.
            
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