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Man ziehe durch e die Parallele cc mit SB, welche der Projection ¬
Go' der dritten nach dem Cometen gezogenen Gesichtslinie
auf die Ebene der Ekliptik in c' begegne; so wird Sc die abgekürzte ¬
Distanz des Cometen von der Sonne zur Zeit der dritten
Beobachtung, a'c' die Projection der Chorde des ganzen von
dem Cometen beschriebenen Bogens auf die Ebene der Ekliptik,
und ihr Durchschnittspunkt d' mit einer durch d mit SB gezogenen ¬
Parallele die Projection desjenigen Punkts derselben seyn,
in welchem sie von dem mittleren Radius Vector geschnitten
wird. Da nun ad : de — a'd': dic; so wird (§. 205. n. 5.)
die Zeit zwischen der ersten und zweyten, und zwischen der zweyten ¬
und dritten Beobachtung nahe den in diesen Zeiten beschriebenen ¬
Sectoren proportional seyn. Nun sind aber ae und eg
die aus dem ersten und dritten Ort des Cometen auf die Ebene
der Ekliptik gefällten Perpendickel (§. 205. n. 3.); folglich sind
die Radii Vectores des Cometen zur Zeit der ersten und dritten
Beobachtung als Hypotenusen rechtwinklichter Dreyecke, deren
um den rechten Winkel liegende Seiten beziehungsweise Sa' und
ae, Sc und ge sind, und die Chorde des ganzen beschriebenen
Bogens als Hypotenuse eines rechtwinklichten Dreyecks, dessen
um den rechten Winkel liegende Seiten alc' und ae-og sind
gegeben. Mithin ist auch die zwischen der ersten und dritten
Beobachtung verfloßene Zeit gegeben (§. 201. n. 7. oder 8.).
Die abgekürzte Distanz Aa muß also so bestimmt werden, daß die
mittelst derselben gefundene Zwischenzeit der ersten und dritten
Beobachtung der beobachteten gleich wird, wie man leicht durch
einige Versuche findet. Hat man diese Bedingung erfüllt; so
wird die Bahn des Cometen gegeben seyn. Denn man kennt die
abgekürzte Distanzen Sa', Sc' des Cometen von der Sonne,
und die von ihm auf die Ebene der Ekliptik gefällten Perpendickel ¬
ae, og, mithin die zwey heliocentrischen Breiten desselben
zur Zeit der ersten und dritten Beobachtung, und den Unterschied ¬
a Sc seiner heliocentrischen Längen, so wie die Radios
Vectores selbst. Und weil die Ca' der Lage nach gegeben ist; so
kennt man den Winkel ASa“, mithin mittelst der bekannten Länge ¬
der Erde zur Zeit der ersten Beobachtung die heliocentrische
Länge des Cometen für die Zeit dieser Beobachtung. Folglich ist
(§. 174. und 175.) die Ebene seiner Bahn der Lage nach gegeben. ¬
Da nun zwey Radii Vectores der Größe und Lage nach
gegeben sind; so ist die durch ihre Endpunkte gehende Parabel
gegeben, welche den Mittelpunkt der Sonne zum Brennpunkt
hat (§. 202.). Hieraus ergiebt sich der Inhalt des zwischen dem
Perihelium und dem ersten Radius Vector liegenden Sectors
der Parabel, und die Zeit zwischen dem Durchgang durch das
Perihelium und dem Augenblick der ersten Beobachtung, also die
Zeit des Periheliums selbst, wodurch vollends die ganze Bahn
bestimmt ist.