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§. 205. 1.) Man ziehe drey Radios Vectores fn,Fg, fm
(Fig. 68.) einer Parabel, und die Chorden ma, gn, mn; so
verhält sich sowohl das Dreyeck fme zu dem Dreyeck fne, als
das Dreyeck mae zu dem Dreyeck nge, wie me zu en. Folglich
verhält sich auch das Dreyeck Fmg zu dem Dreyeck fny wie me
zu en. Wenn nun die parabolischen Abschnitte, welche durch
die Chorden ma, no gebildet werden, klein sind; so wird sich
auch nahe verhalten me : en — Sector mfq: Sector nfq, oder
die Chorde mn wird von dem mittleren Radius Vector fy in
dem Punkt e nahe im Verhältniß der Zeiten geschnitten, welche
der Comet gebrauchte, um die Sectoren mfq, nfg zu beschreiben ¬
*).
2.) Aus den Punkten m, f, n, e, 9 seyen die Perpendickel
mm", ff u. s. w. auf eine beliebige Ebene gefällt; so liegen auch
m'en', Feig in einer geraden Linie. Und da die Perpendickel
einander parallel sind (XI. 6.); so verhält sich me: en — m'e':
Folglich wird auch die orthographische Projection m'n
e'n.
der Chorde mn von der Projection Fg' des mittleren Radius
Vector fq in demselben Verhältniß, wie die Chorde selbst von
dem mittleren Radius Vector, und daher ebenfalls nahe im Verhältniß ¬
der Zeiten geschnitten.
3.) Es sey DEFG (Fig. 69.) eine der Lage nach gegebene
auf der Ebene RED der Ekliptik senkrechte Ebene, BP eine
nach dem Ort eines Himmelskörpers von der in B befindlichen
Erde gezogene Gesichtslinie, auf welcher von B an die BP von
beliebiger Größe abgeschnitten sey. Man fälle von P das Perpendickel ¬
PR auf die Ebene der Ekliptik, und das Perpendickel
Pp auf die Ebene DF. Durch R und B seyen die Rr und CBb
auf die Durchschnittslinie DE der Ebenen DF und der Ekliptik
senkrecht gezogen; so wird die gerade Linie bp die auf die Ebene
DE orthographisch projicirte Gesichtslinie seyn. Da die Ebene
DF der Lage nach gegeben ist; so ist die Cb der Lage nach gegeben. ¬
Ferner sind durch die geocentrische Länge und Breite
des Himmelskörpers die Winkel CBR und PBR gegeben, denn
der erstere ist dem Unterschied der Länge des Himmelskörpers und
der Länge des Punkts der Ekliptik gleich, auf welchen die Linie
BChintrifft. Man kennt also, wenn Be mit DEparallel gezogen
wird, in dem bey c rechtwinklichten Dreyeck BoR das VerhältBe ¬
niß von 3 zu BR, und in dem rechtw. Dreyeck BRP das
Verhältniß von BR: § kPl. folglich ist in dem bey r rechtwinkvp) =
*) Den Fall betreffend, in welchem der mittlere Radius Vector die Chorde ¬
des ganzen Bogens genau im Verhältniß der Zeiten schneidet, s.
Newtoni principia, L. III. lemma VIII. corol Lambert's Beytraͤge
zum Gebrauche der Mathematik, III Th. S. 261. u. f. §. 74. 75.