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zu bestimmen, um die Zeit zu finden, in welcher ein Sector ¬
derselben beschrieben wird, denn diese ist, wie hernach
gezeigt werden soll, durch zwey Radios Vectores und die
ihre Endpunkte verbindende Chorde der Parabel unmittelbar ¬
gegeben. Hat man nun die Länge des Knotens und die
Neigung der Bahn so bestimmt; daß die berechneten Zwischenzeiten ¬
mit den beobachteten übereinstimmen, so berechnet ¬
man, wenn drey vollständige Beobachtungen gegeben
sind, die durch den ersten und dritten Ort des Cometen
gehende Parabel. Der erste und zweyte Ort giebt eine
zweyte, und der zweyte und dritte eine dritte Parabel.
Die zwey letzteren müssen mit der ersten einerley Länge und
Abstand des Periheliums haben, wenn die drey Oerter des
Cometen in einer Parabel liegen sollen, oder die Unterschiede ¬
dürfen wenigstens nicht größer seyn, als die von den
Beobachtungsfehlern herrührenden Abweichungen. Oder
man berechnet mittelst der ersten Parabel die geocentrische
Länge und Breite des Cometen für die Zeit der mittleren
Beobachtung, welche mit den beobachteten übereinstimmen
müssen, und so dient eine größere Anzahl von Beobachtungen, ¬
als zu der Bestimmung der parabolischen Elemente
erfordert werden, zur Prüfung der Hypothese einer parabolischen ¬
Bahn. Endlich kann man durch drey nicht zu weit
von einander entfernte Beobachtungen der Länge und Breite
eines Cometen seine parabolische Bahn näherungsweise bestimmen, ¬
wodurch das vorhin gezeigte Verfahren abgekürzt
wird, weil man aus diesen vorläufig gefundenen Elementen
die Länge des Knotens und die Neigung der Bahn schon
nahe kennt, und dadurch eine Menge vergeblicher Versuche
erspart wird.
§. 204. Die Bahn eines Cometen kann durch drey nicht zu
weit von einander liegende geocentrische Oerter desselben mittelst
einer geometrischen Construktion bestimmt werden. Als Vorbereitung ¬
auf dieselbe werden folgende Sätze vorausgeschikt. Es
sey angm (Fig. 67.) eine Parabel, deren Scheitel a, Axe ah,
und Brenupunktf seyen. Man ziehe eine Chorde mn, halbire
sie in g, ziehe durch g die Parallele gu mit der Are ah, welche
der Parabel in 9 begegne, und durch 4 die Parallele gt mit mn;