fullscreen : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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sen  Einfluß  auf  die  Elemente  haben,  im  zweyten  aber  die
Kunstgriffe  einer  Approximation  nicht  anwendbar  seyn  würden, ¬
  bestimmen.  Aus  der  Anwendung  seiner  Methode  auf
die  Bahnen  der  Juno  und  Ceres  ergiebt  sich  übrigens,  daß
eine  heliocentrische  Bewegung  der  ersten  von  nicht  mehr  als
7°  35  schon  zu  einer  sehr  nahen  Bestimmung  der  Elemente
hinreichend,  und  eine  heliocentrische  Bewegung  der  letztern
von  62°  55  nicht  zu  groß  war,  um  auch  hier  noch  die
Approximationen  gebrauchen  zu  können.  Sodenn  zeigt  er
wie  durch  eine  größere  Anzahl  von  Beobachtungen  die  Elemente ¬
  der  Bahn  auf  die  bequemste  Art  immer  mehr  können
berichtiget  werden.
Viertes  Capitel.
Von  den  Bahnen  der  Cometen.
§.  201.  Da  die  Planetenbahnen  Ellipsen  sind,  in  deren ¬
  einem  Brennpunkt  sich  die  Sonne  befindet;  so  ist  es
natürlich,  auch  die  Bahnen  der  Cometen  als  Ellipsen  anzunehmen, ¬
  in  deren  einem  Brennpunkt  die  Sonne  ist.  Da
aber  diese  Himmelskörper  nur  alsdenn  für  uns  sichtbar  sind,
wenn  sie  den  in  der  Nähe  der  Sonne  liegenden  Theil  ihrer
Bahnen  beschreiben;  so  müssen  ihre  Bahnen  sehr  ablang
oder  ihre  Excentricitäten  in  Vergleichung  mit  den  Excentricitäten ¬
  der  Planetenbahnen  sehr  beträchtlich  seyn.  Vergrößert ¬
  man  die  Excentricität  einer  Ellipse,  ohne  den  Abstand ¬
  eines  ihrer  Scheitel  von  dem  ihm  zunächst  gelegenen
Brennpunkt  zu  verändern;  so  wird  die  große  Axe  und  zugleich ¬
  die  Umlaufszeit  (III.  kepl.  Gesetz.)  wachsen,  und  der
um  den  unbeweglich  angenommenen  Brennpunkt  liegende
Theil  der  Ellipse  wird  sich  bey  der  Vergrößerung  ihrer  Excentricität ¬
  immer  mehr  einer  Parabel  nähern,  welche  mit
der  Ellipse  einerley  Brennpunkt  und  Scheitel  hat.  Wenn
nun  die  Bahn  eines  Cometen  sehr  ablang  ist;  so  wird  man
den  in  die  Nähe  der  Sonne  und  der  Erde  fallenden  Theil
derselben,  welchen  er  während  seiner  Sichtbarkeit  beschreibt,
ohne  einen  beträchtlichen  Fehler  als  eine  Parabel  betrachten
kön-
            
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