Full text : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

318
und  daher  vermöge  der  Gleichung  n.  2,  wenn  S,  E  und  E'  in
eben  solchen  Theilen  ausgedrückt  werden
R  Sin.  E-  RSin.  E
PSQ  —  S+E-E.
ant
Aber  P80aus -
  n.  1.;  folglich
TEV
R'Sin.  E'-R  Sin.  E
2#t
S+E-E+
und  wenn  man
Vr  —  y  setzt,  die  Gleichung  y  multiplicirt  und  sie  mit  dem
Coefficienten  von  y3  dividirt,
R'Sin.  E'-  RSin.  E
2xt
93.
S.+E-E
T(S4-E-E)
Durch  die  Auflösung  dieser  Gleichung  erhält  man  y,  und
x  —  92,  welcher  genäherte  Werth  von  æ  noch  so  zu  verbessern  ist,
daß,  wenn  man  die  Winkel  P  und  O  nach  den  genauen  Formeln
berechnet,  die  Gleichungen  n.  1.  und  2.  einerley  Werth  von  PSO
geben,  wie  man  leicht  durch  einige  Versuche  und  durch  Interpolation ¬
  findet.  Hat  man  x  gefunden;  so  erhält  man  durch  das
dritte  keplerische  Gesetz  die  siderische  Umlaufszeit  des  Planeten.
Ferner  sind  die  Winkel  P  und  9  die  Unterschiede  der  geocentrischen ¬
  und  heliocentrischen  Länge  des  Planeten;  folglich  ist  auch
seine  heliocentrische  Länge  zur  Zeit  der  ersten  oder  zweyten  Beobachtung ¬
  gegeben,  und  dadurch  die  ganze  Bahn  sammt  der  Epoche ¬
  der  Länge  bestimmt.  Klügel  fand  nach  dieser  Methode  den
Abstand  des  Uranus  von  der  Sonne  =  18,974  *),  welcher  von
seinem  mittleren  Abstand  19,183  (§.  191.)  nicht  sehr  verschieden
ist.  Die  Bahn  wird  am  sichersten  durch  zwey  Beobachtungen
bestimmt,  wovon  die  eine  vor,  die  andere  nach  der  Opposition
in  der  Nähe  der  Quadratur  angestellt  ist.
§.  200.  Soll  die  Bahn  als  eine  Ellipse  betrachtet
werden;  so  werden  ausser  der  mittleren  Distanz  noch  zwey
Elemente,  nemlich  die  Lage  der  Apsidenlinie  und  die  Excentricität, ¬
  und  daher  zu  ihrer  Bestimmung  zwey  geocentrische ¬
  Längen  mehr  als  in  der  Kreishypothese  erfordert.
Nimmt  man  die  mittlere  Distanz,  die  Excentricität  und  die
Länge  des  Periheliums  als  gegeben  an;  so  ist  dadurch,  wenn
die  Bahn  in  der  Ebene  der  Ekliptik  liegt,  die  elliptische
Bahn  der  Größe  und  der  Lage  nach  gegeben.  Jede  geocentrische ¬
  Länge  bestimmt  einen  Ort  eines  oberen  Plaueten  in
2)  Astr.  Jahrbuch  für  1786.  pag.  240.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer