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Man suche die Winkel æ und z durch die Formeln
r Cos. b
1.) Tang. x R -
Tg. (x-450); so ist die geocentrische
2.) Tang. 2 — Tg.
Länge des Planeten — () 4 —C4z. Wenn(); so addirt ¬
man 360° zu 1, um abziehen zu können. Man nimmt immer ¬
die spitzen Winkel, welche den Tangenten von « und z in
den Tafeln entsprechen, und giebt denselben mit den Tangenten
einerley Zeichen. Der Winkel — 4 z ist alsdenn die Elongation ¬
des Planeten von der Sonne, und zwar von dieser an nach
der Ordnung der Zeichen bis auf 360° in einem fort gezählt.
Zu der Berechnung der geocentrischen Breite hat man die
Proportion
SR: TR
oder Tg. PTR. Tg. PoR § — Sin. STR : Sin. RST
Tang PTR : Tg. b — Sin. (
+2) : Sin. (1-());
Tang. b Sin. (4
daher ist 3.) Tang. der geoc. Breite —— Sin. 446)
Endlich da SR : TR — Sin. (0 4.) Sin. (-O)
TR: PT — Cos. PTR :
SR
Pra Sin. ( 4 2) Cos. PIR: Sin. (-()
so ist 4.) „ Cos. 65
woraus sich der Abstand des Planeten von der Erde ergiebt.
Noch ist zu bemerken, daß wegen der Aberration (§. 156.)
die scheinbare Länge der Sonne um 20“,25 kleiner ist, als die
wahre. Die astronomischen Tafeln geben die scheinbare wegen
der Aberration verminderte Länge der Sonne, und daher muß
man zu der aus den Tafeln gefundenen Länge der Sonne 180
o' 20",25 addiren, um die wahre Länge der Sonne zu erhalten.
Eben so muß inan zu der mittelst der Elemente §. 191. gefundenen
Länge der Erde 180° 0'20“,25 addiren, um die wahre Länge der
Sonne zu erhalten. Gebraucht man bey der Berechnung des
geocentrischen Orts eines Planeten die Länge der Sonne, so vergrößert ¬
man die aus den Tafeln gefundene um 20“,25.
Beyspiel. Man verlangt den geocentrischen Ort der Ceres
am 30. März 1810 Ab. um 8 Uhr mittlerer Zeit nach dem Meridian ¬
von Tübingen.