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§. 181. Unter der Voraussetzung des ersten keplerischen ¬
Gesetzes (§. 178.) kann die elliptische Bahn eines Planeten ¬
auf folgende Art gefunden werden. Man bestimme
die Lage der Ebene der Bahn nach §. 174. 175. 176. und
in derselben drey Radios Vectores SM,SM,SM (Fig. 60.)
der Größe und der Lage nach, wie im 173. und 177 §. gezeigt ¬
worden ist. Es sey PMMA die gesuchte Ellipse, Al
ihre große Axe, C ihr Mittelpunkt, S, F ihre Brennpunkte, ¬
in deren einem S die Sonne sich befinde. Die große
Axe sey über den Brenupunkt S hinaus so nach G verlängert, ¬
daß CS: CP= CP: CG sich verhalte, und durch G
die HL auf GA senkrecht gezogen (welche die Directrix der
Ellipse heißt). Zieht man durch irgend einen Punkt A der
Ellipse eine Parallele M mit 4G; so verhält sich der Abstand ¬
MQ dieses Punkts von der Directrix zu seinem Abstand ¬
SM von dem der Directrix zunächst gelegenen Brennpunkt ¬
S wie CS: CP (Kegelschu. II, 6.), und eben so
MQ:SM -CS:CP. Folglich MO: SMEMQ:SM,
und verwechselt MO: MO=SM:M. Sind nun SM
und SM einander gleich; so werden auch M und M0 einander ¬
gleich, und die Chorde MM wird mit der Directrix LA
parallel, oder auf der großen Axe senkrecht, mithin diese
der Lage nach gegeben seyn. Sind aber SM, SAI ungleich;
so wird die verlängerte Chorde M der Directrix in einem
Punkt K begegnen, und es wird sich verhalten SM: SM
MQ: MQ — MK: MK. Also ist das Verhältniß von
M K zu MK, und, weil die Punkte M, M gegeben sind
der Punkt K der Directrix gegeben. Eben so ist, wenn
man die Chorde MM bis an die Directrix nach K verlängert, ¬
das Verhältniß von MK: MK dem gegebenen Verhältniß =
von SM : SM gleich, und daher auch der Punkt
K der Directrix gegeben. Demnach ist die Directrix selbst,
und daher auch die große Axe der Ellipse der Lage nach gegeben. ¬
Da nun die Lage der Directrix gegeben ist; so ist
auch die MQ, mithin das Verhältniß von SM: M0 gegeben. ¬
Es verhält sich aber so wohl 81: PG als SA: AG
wie SM: MQ vermöge des oben angeführten Satzes. Folglich =
sind, weil GS gegeben ist, die Endpunkte Pund A der
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