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PTR — der geocentrischen Breite des Planeten, woraus man
das Perpendickel PR findet. Endlich sind in dem rechtwinklichten ¬
Dreyeck SPR die zwey um den rechten Winkel
liegende Seiten SR, RP bekannt; folglich ist die heliocentrische ¬
Breite PSK und die Entfernung SP des Planeten von
der Sonne gegeben. Der ebenfalls gefundene Winkel TSK
ist der Unterschied der heliocentrischen Länge des Planeten
und der Erde, und letzterer ist der um 180 Gr. vermehrten ¬
Länge der Sonne zu der Zeit, wo die Erde in Twar,
gleich; folglich keunt man die heliocentrische Länge und Breite ¬
des Planeten, und seinen Abstand von der Sonne.
Man sieht, daß die Auflösung der Aufgabe, die Entfernung ¬
eines Planeten zu finden, wiederum auf die Bestimmung ¬
der Eutfernung eines unzugänglichen Gegenstands
aus einer gegebenen Grundlinie und den an ihren Endpunkten ¬
gemeßenen Winkeln hinauslauft. Die Grundlinie ist
hier die gerade Linie 77, welche die zwey Orte der Erde
mit einander verbindet, und der Beobachter wird von dem
einen Endpunkt der Grundlinie an den andern durch die Bewegung ¬
der Erde um die Sonne gebracht. Weil aber der
Planet in der Zwischenzeit sich ebenfalls bewegt; so wartet
man die Zeit ab, da er einen siderischen Umlauf gemacht
hat, und wieder an den vorigen Ort zurückgekommen ist.
Die Stellungen der Erde gegen den Planeten müssen so gewählt ¬
werden, daß der Winkel am Planeten nicht zu spitz
ausfällt, damit kleine in der Meßung der Winkel begangene ¬
Fehler keinen zu starken Einfluß auf die berechnete Distanzen ¬
haben. Es ist klar, daß man zu diesem Ende die
Zwischenzeit der Beobachtungen auch zwey oder mehreren
siderischen Umläufen des Planeten gleich nehmen kann.
Eben so kann man die heliocentrische Länge und Breite eines ¬
Planeten und seinen Abstand von der Sonne finden,
wenn er in einem anderen Punkt seiner Bahn sich befindet.
Fällt eine der Beobachtungen in die Opposition des Planeten; ¬
so fällt der correspondirende Ort der Erde, z. B. T
in die SR, und man hat statt eines Vierecks blos Dreyeck
STR aufzulösen, in welchen man ST, TR und den Zwischenwinkel ¬
kennt, woraus man SR findet, und die helio=