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zugleich der Fehler in der Länge auf den dritten Theil seiner
Größe, welche er in der Hypothese einer gleichförmigen
Kreisbewegung hatte, heruntergebracht worden.
§ 173. Da man jetzt den scheinbaren Ort der Sonne
in der Ekliptik und ihren Abstand von der Erde, mithin auch
den Ort der letztern in ihrer Bahn um die Sonne vermöge
des vorhergehenden §. sehr nahe für jede gegebene Zeit berechnen ¬
kann; so wird man den heliocentrischen Ort eines
Planeten und seinen Abstand von der Sonne auf folgende
Art finden können, wenn man ihn zweymal in demselben
Punkt seiner Bahn beobachtet hat, wozu weiter nichts, als
seine siderische Umlaufszeit als bekannt vorausgesetzt wird,
welche nach den im ersten Buch gezeigten Regeln bestimmt
werden kann. Es sey TT (Fig. 57.) die Bahn der Erde
um die Sonne S, und die Erde sey in T, wenn der Planet
in Pist. Man ziehe PR auf die Ebene der Erdbahn oder
der Ekliptik senkret, und verbinde die Punkte S, T, P,R
durch die gerade Linien ST, TP, TR, SR, SP; so kennt
man den Winkel STR, welcher dem Unterschied der geocentrischen ¬
Länge des Planeten und der Länge der Sonne
zur Zeit der ersten Beobachtung gleich ist, und die geocentrische ¬
Breite PTR des Planeten. Nach Verfluß der siderischen ¬
Umlaufszeit, wo der Planet wieder in Pist, sey die
Erde in T. Man ziehe SI, TP, TR; so hat man wiederum ¬
aus den Beobachtungen den Winkel SI R, und die
geocentrische Breite RTP, welche übrigens nur bey einer
Ferner hat
der zwey Beobachtungen bekannt seyn darf.
man entweder aus den Beobachtungen, oder durch Berechnung ¬
nach §. 172. die Sonnenlänge zur Zeit der ersten und
zweyten Beobachtung, mithin auch ihren Unterschied, welcher ¬
dem Winkel IST gleich seyn wird, und nach eben diesem ¬
§. kann man die Distanzen ST, ST' berechnen. Daher
sind in dem Viereck STRT zwey an einander liegende Seiten ¬
ST, ST und drey Winkel gegeben, und man kann die
zwey übrigen Seiten TR, TR, die Diagonale SK und den
Winkel TSR finden. Jn dem bey R rechtwinklichten Dreyeck =
PTR kennt man daher die Seite TR und den Winkel