Volltext : Bohnenberger, Johann G. F.: Astronomie

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überliegenden  Punkt  N  seiner  Bahn  zu  kommen  kleiner  als
die  halbe  Umlaufszeit  seyn,  wenn  er  in  der  Zwischenzeit
durch  das  Perihelium  gegangen  ist.  Man  nehme  nun  den
Punkt  m  nach  dem  Durchgang  durch  das  Perihelium,  und
den  ihm  gegenüberliegenden  Punkt  n;  so  wird  die  Zeit  von
Abis  n  größer  als  die  Zeit  von  Pbis  m,  und,  wenn  man
beyderseits  die  Zeit  von  m  bis  A  addirt,  die  Zeit,  welche
der  Planet  gebraucht,  um  von  einem  Punkt  seiner  Bahn
an  den  gegenüberliegenden  zu  kommen,  größer  als  die  halbe
Umlaufszeit  seyn,  wenn  er  in  der  Zwischenzeit  durch  das
Aphelium  A  gegangen  ist.
§.  165.  Hienach  kann  man  durch  eine  Reihe  von  Beobachtungen ¬
  der  Sonne  die  Lage  der  Apsidenlinie  ihrer  scheinbaren ¬
  Bahn  um  die  Erde,  mithin  auch  die  Lage  der  Apsidenlinie ¬
  der  Erdbahn,  und  die  Durchgangszeit  der  Sonne
oder  der  Erde  durch  dieselbe  finden.  Man  sucht  unter  den
beobachteten  Sonnenlängen  diejenige  aus,  welche  nahe  um
180  Gr.  von  einander  verschieden  sind.  Die  Beobachtungen
geben  die  tägliche  Veränderung  der  Länge,  welche  man  in
kleinen  Zwischenzeiten  nahe  der  Zeit  proportional  finden
wird.  Man  wird  also  die  Zeit  berechnen  können,  da  die
Länge  der  Sonne  genau  um  180  Gr.  von  einer  vorgegebenen ¬
  verschieden  war,  und  dadurch  die  Zeit  finden,  welche
die  Sonne  bey  ihrem  scheinbaren  Umlauf  gebrauchte,  um
180°  zurückzulegen.  Ist  diese  Zeit  größer  als  die  halbe
Umlaufszeit  der  Sonne;  so  ist  sie  schon  durch  das  Perigäum, ¬
  oder  eigentlich  die  Erde  durch  das  Perihelium  gegangen. ¬
  Man  vergleiche  auf  ähnliche  Art  zwey  frühere  Beobachtungen ¬
  miteinander,  bis  man  eine  Zwischenzeit  findet,
welche  kleiner  als  die  halbe  Umlaufszeit  ist;  so  wird  der
Durchgang  der  Sonne  durch  das  Perigäum  zwischen  zwey
gegebene  Paare  von  Beobachtungen  fallen,  und  man  wird
die  Durchgangszeit  selbst  auf  folgende  Art  finden  können.
Heißen  die  Zeiten,  in  welchen  die  gleichen  Winkel  PSM,
ASN  beschrieben  werden,  t  und  t';  so  ist  die  halbe  Umlaufszeit ¬
  —  Zeit  durch  PmN+t,  und  die  Zeit  durch  MPN
—  der  Zeit  durch  PmN  +t.  Mithin  ist  t  -t  dem  Ueber¬
            
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