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ne in einer durch den Mittelpunkt der letztern gelegten Ebene. ¬
Wir kennen ferner die Umlaufszeit der Sonne, mithin ¬
auch die Umlaufszeit der Erde um die Sonne, und aus
dem 40sten §. die Veränderungen der Winkelgeschwindigkeit ¬
der scheinbaren jährlichen Bewegung der Sonne, woraus ¬
folgt, daß die Erde in gleichen Zeiten ungleiche Winkel ¬
um die Sonne beschreibt, und die Winkelgeschwindigkeiten ¬
von demjenigen Punkt an, in welchem sie der Sonne =
am nächsten ist, beständig bis zu dem gerade gegenüberliegenden ¬
Punkt, in welchem sie ihre gröste Entfernung von
der Sonne erreicht, abnehmen, von diesem Punkt an aber
wieder eben so wachsen, wie sie vorher abgenommen hatten.
Nehmen wir nun an, NAn Mm (Fig. 53.) sey die Bahn
eines Planeten um die Sonne S, dessen Umlaufszeit man
kennt, P die Sonnennähe (Perihelium) A die Sonnenferne ¬
(Aphelium), welche so beschaffen sey, daß A, S und
Pin einer geraden Linie (der Apsidenlinie §. 40.) liegen,
und von dem Planeten mit einer vom Perihelium P an beständig ¬
bis zum Aphelium A abnehmenden, auf der anderen ¬
Seite aber bis zum Perihelium wieder eben so wachsenden ¬
Winkelgeschwindigkeit beschrieben werde; so werden
sich die Verzögerungen auf der einen Seite der Apsidenlinie
gegen die Beschleunigungen auf der anderen Seite aufheben,
und die Zeit von Pbis A wird der Zeit von Abis P, demnach ¬
jede der halben Umlaufszeit gleich, mithin gegeben seyn.
Es seyen M und N zwey einander gegenüberliegende Orte
des Planeten, M in der Nähe des Periheliums P, und
vor dem Durchgang durch dasselbe, N in der Nähe des Apheliums ¬
A; so wird vermöge der Voraussetzung die Winkelgeschwindigkeit ¬
von M bis P größer als die Winkelgeschwindigkeit ¬
von N bis A, und daher die Zeit, in welcher
der Winkel PSM beschrieben wird, kleiner als die Zeit seyn,
welche der Planet zu der Beschreibung des Winkels NSA
gebraucht. Man addire zu jeder dieser Zeiten die Zeit, welche ¬
der Planet gebraucht, um von P nach N bey seiner Bewegung ¬
nach der Richtung PnN zu kommen; so wird die
erste dieser Summen kleiner als die zweyte, und daher die
Zeit welche der Planet gebraucht, um von M an den gegen¬