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mit AV, und durch einen zwischen A und Tliegenden Punkt
a die ab mit 40 parallel, welche der 7Q in q, der L0 in
b begegne; so verhält sich Aa: Qq = AT; 10 = Geschwindigkeit ¬
des Auges zu der Geschwindigkeit des Lichts.
Folglich sind Aa und Qq die in einerley Zeit zurückgelegten
Wege des Auges und des Lichts, welches sich beständig an
der mit sich selbst parallel fortrückenden geraden Linie 46
hin zu bewegen scheinen wird. Der Beobachter wird also
den Stern nach der Richtung 40, ab, TL u. s. w. zu sehen ¬
glauben, welchen er, wenn er in Ruhe wäre, nach den
Richtungen 7Q, KI sehen würde. Die ersteren Linien
machen mit den letzteren einen Winkel = AQT, welchen
man die Aberration des Lichts nennt. Unter der Voraussetzung ¬
der Bewegung der Erde um die Sonne verhält sich
nun die Geschwindigkeit des Lichts zu der Geschwindigkeit
des Auges wie 19186 : 1 = TQ: AT; folglich ist, wenn
der Winkel TAQ ein rechter ist, die Aberration 401
= 20 25 Sekunden. Ist aber der Winkel 40 ein schiefer; ¬
so ist die Aberration in demselben Verhältniß kleiner
als 20,25, in welchem sein Sinus kleiner ist, als der Sinus ¬
totus.
§. 157. Es sey nun, wie im 154. §. TMF Fig. 51.
die in der Ebene GVA der Ekliptik liegende als kreisförmig ¬
angenommene Bahn der Erde um die Sonne C als
Mittelpunkt, E der Nordpol der Ekliptik. Die Erde befinde ¬
sich in dem Puukt l' ihrer Bahn, und von ihr sey
die gerade Linie 70 nach dem wahren Ort eines Sterns
gezogen. Man ziehe die Tangente l'K an die Erdbahn
welche unter der hier gemachten Voraussetzung einer kreisförmigen ¬
Bahn auf dem Halbmesser CT senkrecht seyn, und
die Richtung der Bewegung der Erde bezeichnen wird.
Man nehme auf dieser Tangente von dem Berührungspunkt ¬
Tan nach der Richtung der Bewegung der Erde die
TK und auf der 70 die 1Q so, daß sich TK: 1Q wie
die Geschwindigkeit der Erde zu der Geschwindigkeit des
Lichts verhalte, vollende das Parallelogrami TKLQ, und
ziehe die Diagonale 7L; so wird der Beobachter in T ver¬