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scheinbare Länge, As die scheinbare Breite des Sterns
seyn.
Man ziehe durch den Ort 0 des Sterns die Parallele
ON mit T, welche der Co in N begegne. Bey der Bewegung ¬
der Erde um die Sonne wird die NO um den Punkt
O eine der Erdbahn gleiche und ähnliche Bahn beschreiben,
welche in einer mit der Ekliptik parallelen Ebene liegen wird.
Unter der Voraussetzung einer kreisförmigen Bahn der Erde ¬
wird also der Punkt N um den Punkt O einen der Ebene ¬
der Ekliptik parallelen Kreis, mithin die nach dem
scheinbaren Ort des Sterns gezogene Cs die Oberfläche
eines schief stehenden Kegels beschreiben, dessen Spitze in
C liegt, und dessen Axe die nach dem wahren Ort des
Sterns S gezogene Cs ist. „Wird diese Kegeloberfläche
mit einer die Oberfläche der Himmelskugel in S berührenden ¬
oder auf des Kegels Axe C senkrechten Ebene geschnitten; ¬
so wird die Durchschnittslinie ein Ellipse seyn, deren
große Are mit der Ebene der Ekliptik parallel, deren kleine
Axe also auf der Ekliptik senkrecht seyn wird. Mithin wird
jeder Fixstern vermöge der jährlichen Parallaxe, wenn sie
merklich ist, um seinen wahren Ort als Mittelpunkt in einem ¬
Jahr eine Ellipse zu beschreiben scheinen, welche, wenn
der Stern im Pol der Ekliptik steht, in einen Kreis, und
wenn er sich in der Ekliptik befindet, in eine gerade Linie
übergeht. Wenn der Stern mit der Sonne in Conjunktion ¬
oder Opposition ist; so fällt der Kreis BSB auf den
AEG, mithin der scheinbare Ort des Sterns auf die Endpunkte ¬
der kleinen Axe dieser Ellipse, und er steht im ersten
Fall am weitesten von dem Nordpol E der Ekliptik ab, im
letzteren ist er ihm am nächsten. In den Quadraturen wird
sich der Stern an den Endpunkten der großen Axe befinden.
§. 154.
In dem Dreyeck CTO verhält sich CO: CT
— Sin. CTO: Sin. COT, und daher wird der Winkel COT
am grösten, wenn CTO, oder die scheinbare Breite des Sterns
— 90 Gr. wird. Setzt man diesen grösten Werth der Parallare
— p; so verhält sich CO: C4 — Sin. tot. : Sin. p — Sin. CTO;
Sin. COT.