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sich bewegt. Da man nun die Bewegungen der Trabanten
kennt; so kann man ihre Länge, wenn sie einmal für irgend
einen Zeitpunkt bestimmt ist, für eine andere gegebene Zeit
unter der Voraussetzung berechnen, daß sie sich gleichförmig
um den Jupiter bewegen, welche den Beobachtungen ihrer
Verfinsterungen zu Folge wenigstens beynahe richtig ist.
Hieraus ergiebt sich eine einfache Methode, das Verhältniß ¬
des Abstands des Jupiters von der Sonne zu dem
Abstand der Erde von der Sonne zu finden. Zu einer
Zeit, da der Jupiter ungefähr 90 Grade von der Sonne
absteht, beobachte man eine Verfinsterung des dritten Trabanten ¬
des Jupiters, wo so wohl der Anfang als das Ende
derselben sichtbar seyn wird. Die Erde sey in E (Fig. 35.)
die Sonne in S, der Jupiter in J, und man ziehe S6,
E.Je, SJ. Der zwischen den Anfang und das Ende der
Verfinsterung in die Mitte fallende Augenblik wird sehr
nahe die Zeit seyn, da der Trabant in m mit dem Mittelpunkt ¬
S der Sonne und dem Mittelpunkt 7 des Jupiters
in einer geraden Linie stund. Von der Erde E sey die E
nach dem Punkt der Frühlingsnachtgleiche hin und durch
die Jo mit / parallel gezogen; so ist die geocentrische ¬
Länge des Jupiters, VES die Länge der Sonne, welche ¬
beyde durch Beobachtungen, die man um die Zeit der
Finsterniß angestellt hat, können gefunden werden, und daher ¬
ist der Punkt SE.J als Unterschied dieser Längen gegeben. ¬
Vermöge des vorhergehenden kann man für den Augenblik ¬
der Mitte der Verfinsterung des Trabanten seine
jovicentrische Långe vIm berechnen, und da man v.Je VEJ =
(I, 29.) hat; so kennt man den Winkel mJe oder
E.JS=VEJ-uJm. Mithin sind die Winkel des Dreyecks
SEJ, und dadurch das Verhältniß von SE : SJ gegeben.
Man wird finden, daß dieses Verhältniß, wie auch schon aus
§. 102. erhellt, veränderlich ist, und der mittlere Abstand
des Jupiters von der Sonne zu dem mittleren Abstand der
Erde von der Sonne sich wie 5,20279: 1 verhält.
§. 106. Man hat im 102ten §. gefunden, daß, wenn
man die Bewegung des Jupiters um die Erde aus den zwey