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Erde lauft, das erste Viertel. Zu dieser Zeit ist die Elongation ¬
des Monds von der Sonne dem Winkel SEe gleich,
welcher um den Winkel ESe kleiner ist als ein rechter. Es
verhält sich aber SE: Ee im Mittel wie 388,75 : 1 (§.
50. und 63.), und daher ist der Winkel ESe zur Zeit der
Quadraturen = 8 50,6, und SEe = 89 51 9,4. Mithin ¬
hat der Mond noch um diesen Bogen sich von der Sonne ¬
weiter zu entfernen, wozu er beyläufig 17 ½ Min. gebraucht, ¬
in welcher Zeit die Veränderung seiner Lichtgestalt
kaum merklich ist. Folglich wird er bey 90° Elongation
von der Sonne noch sehr nahe halb erleuchtet erscheinen.
Eben so verhält es sich in dem Punkt n, 4., wo der Winkel ¬
Ees = 90° ist, und das letzte Viertel eintritt. Steht
der Mond in n. 3. mit der Erde und der Sonne in einer
geraden Linie; so fällt der Schatten, welchen die Erde als
ein dunkler Körper wirft, auf den Mond, und verursacht
eine Mondsfinsterniß, wie hernach wird gezeigt werden.
Ist aber die Breite des Monds größer, als die Summe
der Halbmesser des Monds und des Erdschattens; so geht
der Mond unverfinstert vorüber, und man sieht seine ganze
gegen die Erde gekehrte Seite beleuchtet. Beträgt die
Elongation des Monds von der Sonne weniger als 89
519, wie in n. 5.; so ist der gegen die Sonne gekehrte
Theil ac seiner uns sichtbaren Hälfte cad beleuchtet. Und
da so wohl aev als ceE = 90°; so ist aec — Eev — SEe +
ESe, wo in der hier betrachteten Lage der Winkel ESe
8 50, also nahe aec = der Elongation Ste des Monds von
der Sonne ist. Man ziehe af auf Ee senkrecht; so verhält
sich der Abstand der Lichtgränze von dem Mittelpunkt des
Monds zu seinem Halbmeser, wie af : ae, d. i. wie der
Cosinus der Elongation des Monds von der Sonne zum
Sinus totus. Steht endlich der Mond in n. 6., wo seine ¬
Elongation von der Sonne mehr als 90° beträgt, so
fält die Lichtgränze a zwischen den Mittelpunkt des Monds
und seinen dunkeln Randd, wie sich auch aus obiger Regel
ergiebt, weil jetzt der Cosinus der Elongation negativ wird,
und man sieht leicht daß zwischen n. 3. und 4. die Erscheinungen =
der Lichtgestalten denen zwischen n. 2. und 3., so