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Näherung, aber für 2000 Jahre vor und nach 1700 hinreichend ¬
genau ist. Die Seculargleichungen der mittleren
Länge des Monds, seiner Erdnähe und seines Knotens verhalten ¬
sich wie die Zahlen 1; 3,00052; 0,735452, und
also sind die zwey letztern durch die erste gegeben.
Am ersten Januar 1801 um Mitternacht war nach den S.
64. angeführten astronomischen Tafeln die mittlere Länge des
Monds in seiner Bahn = 3 Z. 21°36 30“,6, zu welcher man
die Seculargleichung 10“,2 addiren muß. Zu der §. 65. angegebenen ¬
Länge des aufsteigenden Knotens muß man, weil seine
retrograde Bewegung sich verzögert, 7“,5 addiren, und von der
§. 68. angegebenen Länge der Erdnähe 30“,6 abziehen.
Nach eben diesen Tafeln war am 25. Jan. 1800 um 11 U.
O M. 22,4 S. Vormittags die mittlere Länge der Sonne der
mittleren Länge des Monds gleich, nemlich — 103. 4° 29' 59,7,
und am 2. Dec. 1880 um 1 U. 7 M. 51,9 S. nach Mitternacht
wird so wohl die mittlere Länge der Sonne als die des Monds
= 8 3. 11° 14 26“3 seyn. Die Zwischenzeit beträgt, weil 20
Schalttage in diese Periode fallen, 29530 Tage 14 St. 7 M.
29,5 S. und ist 1000 synodischen Monaten gleich. Mithin ist
der eigentliche mittlere synodische Monat — 29 T. 12 St. 44 M.
2,8495 Sek. Bringt man aber die Seculargleichung, und zugleich
noch eine andere, welche eine Periode von 185 Jahren hat, in Rechnung; =
so ist die Länge des Monds zur Zeit des ersteren der oben angegebenen =
mittleren Neunonde um 11“,7, und zur Zeit des zweyten ¬
um 26“,1 größer; folglich tritt der erste dieser Neumonde um
23“,03 der zweyte um 51“,36 früher ein, die Periode wird um
„33, und ein synodischer Monat um 0“,0283 kürzer, dessen
28“.
mittlere Dauer also in diesem Jahrhundert = 29 T. 12 St. 44
M. 2,8212 Sek. ist.
§. 71. Der Mond erscheint uns zwar als eine platte ¬
Scheibe, aber die §. 00. angeführte Veränderungen seiner ¬
Lichtgestalten zeigen, daß seine Oberfläche nicht eben
seyn kann. Diese Erscheinungen beweisen offenbar, daß
der Mond kein selbstleuchtender Körper ist, sondern sein
Licht von der Sonne empfängt. Wäre seine uns zugekehrte ¬
Oberfläche eben; so müßte sie auf einmal ganz von der
Sonne beleuchtet werden, welches nur nach und nach geschiehet. ¬
Die Sonne beleuchtet den ihr zugekehrten Theil
des Monds, und wir sehen diesen beleuchteten Theil ganz,
wenn er zugleich gegen die Erde gekehrt ist, welches Statt