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ter einem Winkel schneidet, der durch die gröste Breite des
Monds gemessen wird. Die Lage der Mondsbahn gegen
die Ekliptik würde also durch zwey Oerter des Monds gegeben ¬
seyn, wenn sie nur nicht gerade einander gegenüber
liegen. Man wird die Punkte haben, in welchen die
Mondsbahn die Ekliptik schneidet und den Winkel finden
welchen diese zwey Ebenen miteinander machen. Hieraus
wird man die Breite des Monds herleiten können, welche
den aus andern Beobachtungen der geraden Aufsteigung und
Abweichung des Monds abgeleiteten Längen entsprechen,
und den aus den letztern allein gefolgerten Breiten gleich
seyn müssen, wenn die scheinbare Bahn des Monds wirklich ¬
ein gröster Kreis ist. Ueberhaupt wird durch dasselbe
Verfahren die Lage der Mondsbahn gegen die Ekliptik bestimmt, ¬
und die Hypothese, daß sie ein gröster Kreis sey,
geprüft werden können, dessen man sich oben (§. 30. bis
34.) bey der Bestimmung der Lage der Ekliptik gegen den
Aequator bedient hat, wenn man Breite statt Abweichung
und Unterschied der Länge statt Unterschied der geraden Aufsteigungen ¬
setzt.
§. 65. Die zwey Punkte, in welchen die Bahn des
Monds die Ekliptik durchschneidet, heißen die Knoten (nodi), ¬
und zwar derjenige, in welchem er sich gegen dem Nordpol
der Ekliptik erhebt, der aufsteigende Knoten (nodus ascendens), ¬
der andere der niedersteigende Knoten (nodus
descendens). Jenen bezeichnet man mit Q, diesen mit
, und die sie verbindende gerade Linie nennt man die
Knotenlinie. Diese Punkte sind aber nicht fest am Himmel, ¬
wie man leicht ohne genaue astronomische Beobachtungen ¬
findet, wenn man auf diejenige in der Nähe der Ekliptik ¬
stehende Sterne, z. B. auf den Regulus (« leonis),
Achtung giebt, welchen der Mond bey seiner Bewegung begegnet. ¬
Nach vier bis fünf Jahren wird man den Mond
in einem Abstand von 5° neben denjenigen Sternen vorüber ¬
gehen sehen, welche er vorher bedeckte, oder mit welchen
er sehr nahe zusammen kam, und er wird nun andern in
der Nähe der Ekliptik stehenden Sternen begegnen, deren
Länge