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nahe derselbe, welchen die Sonne ein Vierteljahr nachher
beschreibt, im letzten Viertel kommt er nahe mit demjenigen ¬
überein, welchen die Sonne ein Vierteljahr vorher beschrieben ¬
hat. Die Bahn des Monds kann also nicht sehr
von der jährlichen Bahn der Sonne oder der Ekliptik verschieden ¬
seyn. Eben dieses wird man auch finden, wenn
man auf diejenigen Sterne Achtung giebt, an welchen der
Mond nach und nach vorüber geht, oder welche er bedeckt.
Sie werden sämmtlich in der Nähe der Ekliptik stehen.
Hienach kann man durch eine ganz einfache Rechnung die Zeiten ¬
des Auf= und Untergangs des Monds beyläufig finden,
wenn man zuerst die Zeit seines Durchgangs durch den Meridian, ¬
hernach seinen halben Tagbogen mittelst der in jedem ¬
Kalender stehenden Länge des Tages sucht, welche demjenigen ¬
Punkt der Ekliptik entspricht, in dessen Nähe sich
der Mond befindet. Nun geht der Neumond mit der Sonne ¬
zugleich durch den Meridian, und in einem synodischen
Monat ist die Anzahl der täglichen Umläufe des Monds
um eine Einheit kleiner als die Anzahl der verfloßenen Tage; ¬
folglich verhält sich
tägl. Uml. Zeit ): mittl. OT — 29T. 12 St. 44/2½82: 28 T. 12 St. 44/2182,
woraus sich wie im §. 44. der Ueberschuß der täglichen Umlaufszeit ¬
des Monds über einen mittleren Sonnentag — 50
872 mittlerer Sonnenzeit ergiebt. Mithin geht der
28
Mond am ersten Tag nach dem Neumond um 0 U. 50
Min., am zweyten um 1 U. 41 M. am dritten um 2 U.
31½ Min. Nachmittags u. s. w. durch den Meridian. Eben
so kann man vom ersten Viertel, dem Vollmond und dem
letzten Viertel an zählen, wenn man statt Mittag beziehungsweise ¬
6 Uhr Ab. Mitternacht, und 6 U. Morg. setzt. Da
ferner der Mond in ungefähr 29 ½ Tagen einen Umlauf in
Beziehung auf die Sonne macht; so entfernt er sich von
der Sonne in 5 Tagen um beyläufig 60 Grade, welche die
Sonne in zwey Monaten durchlauft. Folglich muß man
für jede 4 von dem Neumond an verfloßene Tage 2 Monate ¬
rechnen, und diese Zeit zu der des Neumondes hinzufügen, ¬
um die Zeit zu erhalten, da die Sonne denselben
Weg an dem Himmel nimmt. Man nimmt die halbe Ta¬