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tons Versuche bestätigen q), und sie sind nur Belege,
dafs der Samen ungezweifelt in die Höhle der Gebärmutter, ¬
und folglich hier in Verbindung mit den Bläschen, ¬
die durch peristaltische Bewegung aus den Trompeten ¬
kommen, gebracht werde.
Harvey konnte natürlich keinen Samen finden, da
er seine Hirsche immer erst beträchtliche Zeit nach der
Bespringung öffnete, und ist es denn anders zu vermuthen, ¬
als dass der Samen durch seine Anwesenheit, sei
es auch nur kurze Zeit, in der Gebarmutter ein anderes
Ausehen erhalte, und sich den meisten als Schleim r)
was sie zu sehen wünschten, zeigte, da er hingegen in
der Scheide, welche sein Verarbeitungsort nicht ist,
unveränderter bleibt? — Ich rede nicht von der chymischen ¬
Veränderung, die er, sich selbst -überlassen,
erleidet. — Auch ist es unmöglich, dafs mehr als die
wenigen Tropfen des Samens, welche mit verstärkter
Kraft ausgestofsen werden, durch den während des Beischlafes ¬
geöffneten Muttermund dringen können, woher ¬
man sich nicht wundern muss, wenn man die
Menge des aus der Scheide wieder ausfliefsenden Sa4) ¬
Reils Archiv f. Ph. B. III. H. 1.-S. 54. Er durchschnitt
eine Trompete eines Kaninchens, heilte sie wieder, und
liefs es bespringeu, auf der verletzten Seite, wohin unmöglich ¬
Samen zu dem Bläschenstocke kommen konnte,
waren Corpora lutea, wie auf der unverletzten, nur mit
dem Unterschiede, dass hier Embryonen, dort aber keine
waren. Das Bläschen löfste sich also ab, ohne unmittelbare ¬
Berührung mit dem Samen, wird aber ohne diese
nicht befruchtet.
) Haller a. a. O. T. II. et f. ovium §. 25. Fetus a fecundo
conceptu multis diebus nusquam apparet, sed mucus albidus. ¬
So Harvey, und alle Untersucher.