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absondern ein Infusorienabsondern definiren kann.
Die Idee, den Samen mit einer Flüssigkeit zu vergleichen, ¬
die beginnt in Fäulnifs zu übergehen, ist daher
ganz und gar wahr, und man muss sich um so mehr
wundern, dass, nachdem die Sache einmal so nahe
berührt wurde, man die Samenbildung nicht mit der
Generatio aequivoca verglich, und beide als Processe
betrachtete, in welchen Infusorien entwickelt werden,
nur mit dem Unterschiede, dass der generelle organische ¬
Procefs, durch den bei der Faulnifs die Infusorien ¬
aus ihren Fesseln treten, bei dem Samen zu einem ¬
individuellen geworden ist.
Was die Form der Cercarien betrifft, so mag sie
so verschieden sein, als man will, nie kann in ihr
ein Grund der Zufalligkeit gesucht werden, da diese
Verschiedenheit von der Verbindung mehrer Infusorien
abhängt, und nicht die einzelne Cercarià zum Thier
aufwachst. Das Vorfinden der Infusorien in andern
thierischen Saften ist, weit entfernt ihre Ueberflüssigkeit ¬
zu beweisen, der wichtigste Beleg für ihre Nothwendigkeit ¬
in der thierischen Masse.
Vom Dasein der Cercarien sei dieses genug, aber
ob der männliche Samen zum Blaschen gelange, ist
von gröfster Wichtigkeit. Wenn man die vielen Hindernisse ¬
betrachtet, welche ihm in den weiblichen Empfangungstheilen, ¬
sowohl der Thiere als des Menschen
begegnen, so hat es freilich das Ansehen, als könnte
er entweder nie dahin gebracht werden, oder wenn
dieses auch hie und da geschieht, diese Verbindung
eben darum nicht nothwendig ware.