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durch Aufgiessung des Essigs auf noch nicht befruchtete ¬
Eier? Eben das gilt von Bonnets k) MoucheAraigne -
(Hippobosca), in deren Durchsichtigem aber
auch befruchtetem Ei durch das Kochen die Nymphe ¬
zum Vorschein kömmt.
Es wird sich spater zeigen, dass mit dem Acte
der Befruchtung d. h. sobald sich das Ei mit dem Samen ¬
vereinigt hat, der ganze Embryo mit einem
Schlage entsteht, obgleich er wegen seiner Durchsichtigkeit ¬
unsichtbar bleibt; daher ist es begreiflich, dass,
wie durch Essig, oder unter dem Mikroskop sich etwas -
zeigt, es schon die ganze Form der Theile des
Embryo habe, und nicht erst nach und nach gebildet -
werde, woraus man mithin nie berechtiget ist, ein
Gebildetsein vor der Befruchtung zu behaupten.
Wir gehen noch weiter — wenn der Keim schon
gebildet in der Mutter liegt, und der männliche Samen ¬
ihn blofs belebt, so muss das folgende Junge immer ¬
der Mutter ähnlich, oder wenn man auch dem
Samen ein änderndes Vermögen zugestehen will, wenigstens ¬
ähnlicher, als dem Vater sein, und um so mehr
bei einer Bastartzeugung, da der Keim in einer Stutte
sicher nicht auf den Fall vorgesehen ist, wenn es einem ¬
Menschen einfallt, sie durch einen Esel belegen
zu lassen. Der hieraus entspringende Maulesel müsste
nothwendig zur Form des Pferdes sich neigen; allein,
es ist grade das Gegentheil, und Bonnet sah sich selbst
gezwungen, zu gestehen, dass der Maulesel nicht nur
die Ohren und den Schwanz des Esels, des Vaters,
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k) Considerations sur les corps organisés T.II. §. 523.