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mal in ihr, sondern nur dicht neben ihr sich ent
wickelt. Welche Beobachtung könnte wohl entscheidender ¬
sein als diese, welche könnte adaquater der
Cicatricula den Namen des graafischen Blaschens heilegen? ¬
Dieses ist nur das Erdreich, in dem der Keim
Wurzel faſst, so die Cicatricula. Von jeher war diese
immer eine der ersten Instanzen für die Präformation, ¬
und es ist doch so leicht, ihre Schwäche einzusehen, ¬
da sie mit Fug nichts anders, als das Blaschen ¬
bedeuten kann. So verhält es sich mit der Präformation, ¬
dafs sie überall die Hüllen des Embryo
für diesen selbst halt!
Die Haut der Kaulquappen aber, welche ungezweifelt ¬
im Ei präexistirt, wird nicht zur Haut des
Frosches, sondern mit dem Larvenzustande abgestreift
c), und verliert sich mithin nach Aussen wie die Dotterhaut ¬
nach Innen. Sind denn die Kaulquappen etwas ¬
mehr, als der Fötus des sich entwickelnden Frosches, ¬
und folglich seine Haut etwas anders, als eine
Haut des Eies, da die Larve selbst nur ein Ei ist?
Wenn man das Amnion, welches den Menschenfotus ¬
durch alle Entwickelungsstuffen umgiebt, auch einen ¬
präexistirenden Theil des Menschen nennen wollte! ¬
der Frosch streift seine Larvenhaut d) wie das Kind
das Amnion bei der Geburt ab. Wie hömmt Spallanzani -
daher zu dem nach jedem Kapitel wiederholten
Resultate? „Die Froschlarve kömmt nicht aus dem
Ei.
c) Fontana in Reils Achiv f. Physiologie B. II. S. 479.
d) Swammerdam, der die Verwandlungen, die nichts als
Abstreifungen der Hüllen des Eies sind, sehr schön abbildet, ¬
eben so Rösel v. Rosenhof.