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und doch treffen seine Nabelgefasse, wie sie sich auch
verlängern, überall eine Stelle-zur Anheftung — wie
im Uterus so in dem ihm gleichgeltenden Weissen,
so im Dotter!
Dafs übrigens der Dotter blofs zur Ernährung des
Jungen bestimmt ist, und nicht in den Unterleib trete, ¬
um da ein Organ zu bilden, sondern um von Gefassen, ¬
nicht vom Darme aufgesogen zu werden, weiss
jeder Physiolog. Und wie kann aus der Präexistenz
der Speisen die Präexistenz der Frucht selbst folgen,
wie aus der Praexistenz des Blutes der Mutter die des
Fötus? Bekanntlich ist es falsch, dafs die Gefasse des
Kelches, welche beim Wachsthum des Eies den Dotter ¬
ernährten, zu den Gefassen des Vogels selbst wer
den; die Nabelgefasse breiten sich aus dem Gekröse
und der Pfortader vom Jungen aus in das Weisse
und den Dotter z) und nicht umgekehrt; es wird mithin ¬
kein Gefafs der Dotterhaut, auch wenn eines da
wäre, zu einem Gefässe des JungenWie ¬
wenig endlich Häller selbst seinem Beweise,
der nur durch seine Nachbeter so berühmt wurde,
traute, moge noch folgende Stelle klar machen. Valde ¬
nempe mihi probabile est, et demonstrationi proximum -
videtur, embryonem ovo materno contineri, feminamque ¬
vera stamina futuri foetus suppeditari.
Was Spallanzanis schwarzer Punct im Froschei
bedeute, kann uns gleichgültig sein, eben so, dafs er
im unbefruchteten, wie im befruchteten sich zeige.
z) Harvey, Exercitat. de generat. animal. p. 221. und 223.
Verbo dicam: Ex cicatricula tota generatio, ex corde totus ¬
pullus, et ex vasis umbilicalibus membranae omnes
fetum involventes dependent. Bestimmter ist hierüber
Friedr, Wolf.