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der wichtigen Beobachtung fand, dass der leere Uterus
doch erweitert, und von der Decidua überzogen war,
woraus sich auf die freie Entwickelung der Dotterhaut
bei der Bebrütung schliessen lässt, und es mithin
nicht befremden kann, dass sie sich schon zeigt,
ehe der Embryo erscheint, der sich dann erst später
mit ihr verbindet.
Obschon die in den Trompeten Schwangere meistens'im ¬
dritten oder vierten Monate stirbt, so ist es
doch Beleg, dafs die Gefasse des Kindes auch aus den
verschiedensten Stellen der Mutter die Nahrung ziehen, ¬
und sich daher nach Belieben in allerdings schon
vorhandene Gefässe einpflanzen können. Was für
das Hühnchen der Dotter ist, das ist für das Junge
des Saugthiers die ganze Mutter; da wo sich der Mutterkuchen ¬
ansetzt, ist der Centralpunct der Gefässe
der Mutter — des Dotters, oder vielmehr des Weissen
im Vogelei; wohin sich auch die Gekrösschlagadern
der Frucht in das Weisse und den Dotter ausbreiten,
da finden sie Nahrung, da bildet sich der Mutterkuchen. ¬
Es ist nicht nothwendig, wie es die Säugthiere
beweisen, was Haller zur Erschwerung unserer Behauptung ¬
vorgiebt: „Possis objicere, vitellum seorsim in
utero materno extitisse, et canalem habuisse, qui in foetus ¬
aliunde advenae adpertam intestini appendicem aptus
se immiserit.
Dieser Einwurf wäre für einen Atomistiker immer
gülliger, als die Widerlegung, die so lautet ; Cujusmodi ¬
fere miracula solent iis placere, qui monstrorum formas ¬
a fortuito casu deducunt. (Ist denn das Gegentheil
schon erwiesen? Hier wird offenbar die Präformation