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in der Kalte; auch leben meistens in den Thieren
ganz andere Würme, als in denen, von welchen sie
sich nähren, selten findet man in den Wasservögeln
die der Fische; es ist daher vorerst unmöglich, dafs
sie unbedingt von aussen durch Speis und Trank in
den Körper gebracht werden können: doch diese Behauptung ¬
ist meistens verschwunden, seit sie durch
die von Brendel und Selle in Abortus, von
Hartmann in einem noch im Tragsacke gelegenen
Lamme, von Göze, Zeder und Blumenbach in
noch saugenden Thieren gefundenen Würme hinlänglich -
widerlegt ist.
Aber dafs sie von Thier zu Thier übergehen,
ist die noch häufig angenommene, vorzüglich von
Werner in Ansehen gebrachte Meinung, welche
zwar ein Göze tund Bloch mit schweren Gründen
bestritten, allein wegen der Erklärung ihrer Entstehung ¬
durch Forterbung von den Aeltern zum Kinde,
welches jedoch immer die annehmlichste Hypothese
ist, wenn man die Generatio aequivoca nicht zugeben
will, nicht durchgängigen Beifall finden konnten. Indessen ¬
haben ihre Beobachtungen doch das schon sehr
wichtige negative Verdienst, die Erzeugung dieser Organismen ¬
aus Eiern ausserhalb des betreffenden Thieres ¬
unbegreiflich gemacht zu haben, obgleich auch
ihre Meinung nicht-Kraft hat, sich gegen Reil, wo
er von der Lebenskraft schreibt, und besonders gegen ¬
Rudolphi i) und Treviranusk) zu halten.
Wie
i) Wiedmanns Archiv für vergleichende Anatomie und Zoologie ¬
B. II. St. 2. S. 29—39.
k) Biologie Th.II. S. 368. u. w.