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Hülle vor der Reifheit, so verfliefst sie in Wasser,
vor dem schnellen Eindrucke der mächtigen Natur;
lafs sie ruhen, sie öffnet sich selbst, und fliegt als
Schmetterling, den Kopf ganz zu Auge angeschossen,
der ihn nun nicht blendenden Sonne entgegen.
Das O als O schlechthin (abgesondert von +
und —) hat gar kein Prädicat, es ist nicht Etwas, ist
nicht Nichts, nicht positiv, nicht negativ, nicht Eins,
nicht Vieles, nicht geformt, nicht ungeformt, von ihm
gilt kein Sein, und kein Nichtsein, es ist nicht, und
ist auch nicht nicht, nicht endlich, nicht unendlich,
es ist das unaussprechbare, wortlose — das Absolute
ohne alle Bestimmung.
Ungeacht t dieses Unbeschreibbaren, Prädicatlosen
aber schlechthin Fassbaren sieht der Mathematiker doch
alles in ihm. Bei jedem Beweise, den er führt, sei
es Arithmetik oder Geometrie, die höhere Mathematik ¬
gar nicht zu nennen, beruft er sich auf die Gleichheit ¬
seines Satzes mit dem Absoluten: a —b, a—b.
— O. b— a—O, oder noch reiner, da die Buchstaben ¬
noch die Flecken der Algebra sind: +— — O,
+—O+O, am eigentlichsten aber
O—+, wobei ich zugleich auf die
Unselbstständigkeit des — aufmerksam mache. Dieses ist
die höchste Reduction der Algebra. So sind alle Sätze
im Zero, ob es gleich nicht aus dem Zusammenflusse
aller dieser entstanden, sondern diese aus ihm sich absolut, ¬
ohne eine praformirte Form irgend eines Einzelnen ¬
evolviren, eigentlich aber nicht herausgewickelt
werden, als etwas sohon darin gelegnes, sondern
wirklich aus Nichts erschaffen werden.