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zwischen Vernünftigen herrscht, aufzuheben verspricht.
Wir wollen nicht mehr die rohen Zeiten herbeifuhren, ¬
wo der Mangel der Naturkenntnifs nicht nur
Mücken u. d. gl. aus der Fäulnifs, sondern selbst
Schlangen aus Weiberhaaren, Mäuse, Frösche, u. a.
hervorzauberte h). Wir wollen selbst mit Uebergehung -
der Aristotelischen Meinung über die Lause und
Flöhe 1) hier nur zeigen, dafs nicht darum, weil die
Unkunde die Erzeugung ohne Begattung zu weit ausdehnte, ¬
man sich für berechtigt halten dürfe, auch
die ersten Keime aller Fleischwerdung, wödurch
doch alle Begattung begreiflicher Weise erst möglich
k) Albertus Magnus (Bischoff zu Mainz) von den Geheimnissen -
der Weibern, übers. Nürnb. 1750. Kap. 3. Die
unvollkommenen Thiere werden nicht aus Samen, sondern ¬
aus der Fäulnifs erzeugt. Wobei zu merken, dafs
solche unvollkommene Thiere, als Mücken u, d. gl, nicht
allemal auf eben die Weise erzeugt werden, wie die vollkommnen ¬
Thiere, weilen sie nicht durch eine Abstreifung ¬
des Samens gezeugt werden, sondern aus der Fäulnifs. ¬
Avicenna sagt, es können Thiere derselben Art
aus dem Samen, und ohne Samen gezeugt werden (was
sehr wahr ist) wie die Schlangen aus Weiberhaaren, u.
s. w. Ueberhaupt war diese Meinung zu den Zeiten des
Theophrastus von Hohenheim, des Kircherus etc gang
und gäbe, daher denn auch Redi, Harvey, Swammerdam ¬
sich so eifrig dagegen auflehnten, aber indem
sie diese widerlegten, auf das andre Ende fielen, und
alle Generatio acquivoca vernichtet zu haben glaubten.
1) Hist, animal. L. V. C. 31. Die Läuse werden aus dem
Fleische erzeugt. Es erheben sich kleine Knoten, in denen ¬
kein Eiter ist. Wenn man sie aufschneidet, so gehen ¬
Läuse heraus. (Ist eine vielen Aerzten vorgekommene ¬
Thatsache.) Die Flöhe entstehen aus der Fäulnifs ¬
u. s. W.