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und setzen sich irgendwo im Uterus, oder wenn es ein
Ei ist, im Weilsen und Dotter als Wurzel in der Erde
an, wodurch ihm Nahrung, die in allen Fällen aus Urthierchen ¬
besteht, zugefuhrt wird, während der tiefere,
dem Nahrungsprocesse (Chymismus) symmetrische
Athmungsprocefs Oxydation , wie im Vogel mittels
der Athmungshaut, so hier auch mittels der Gefafse des
Chorions vor sich geht, er saugt immer mehr durch
seine noch nach der Geburt von Chylus strotzenden
Bruste ein, vergröfsert sich so durch das Ansetzen des
Honogenen an das Homogene, und wird endlich so
stark, dass er ein selbstständiges Leben zu führen vermag. ¬
Die Aufsaugung wird immer schwächer, so die
Aussonderung des Chylus von Seite der Mutter, daher
die chymische Analyse meistens nur Wasser findet, die
Bestimmung des Uterus als Brust hört auf, der Zuflufs
der Safte ist geringer, durch diese Aendrung fängt der
Uterus an, sich zusammenzuziehen, der Fotus wird
zum Thiere geboren, und trennt sich von der Mutter, ¬
gar nicht anders, als wie ein Polyp sich von seinem ¬
Hauptstamme ablost. Dieser ist nichts als ein getrenntes ¬
Fortwachsen eines und desselben Polypen, des
männlichen Princips, so das Kind ein wahres Fortwachsen ¬
seiner Eltérn aufserhalb ihres Körpers. Das ganze
Menschengeschlecht ist nur ein fortwurzelnder Mann!
Auf den verschiedensten Wegen ist sich der Gang
der Natur gleich. — Wir haben die Erzeugung des
Menschen zurückgeführt auf die Geburt des Wurms
und das Wesen beider Eins gefunden.
Nullum Vivum ex Ovo!
Omne Vivum e Vivo!