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den der Cicatricula ablösen könne, indem sie vom Eiweifse ¬
und dem Dotter ihrer Ernährungsquelle nicht
getrennt wird, was beim Blaschen, das sein Eiweifs
und den Dotter in den Gefalsen des Uterus hat, nicht
möglich ist. Geschieht je eine Losreifsung, so kann es
nur durch eine kränkliche Affection geschehen, wo das
Bläschen den Zweck nicht haben kann, befruchtet zu
werden, wie es denn auch ein hysterisches Mädchen
war, in dem Vallisnieri ein Corpus luteum fand,
Es ergiebt sich nun von selbst, dafs die Fransen
der Trompeten sich nicht schon während des Beischlafes ¬
um die Bläschenstöcke anlegen, und das Blaschen
sogleich in den Uterus bringen, welche Behauptung
mehren angesehenen Männern gehört, sondern dafs
der Zuflufs des Blutes, wodurch das Steifwerden der
Tuben begründet ist, erst durch den im Uterus anwesenden ¬
Samen herbeigelockt, eben so, wie er es beim
Steifwerden der männlichen Ruthe thut, und das Bläschen ¬
erst nach einigen Tagen in den Uterus gebracht
wird, wofúr bei weitem die meisten Beobachtungen
eines Graaf, Harvey, Haller, Haighton, Cruikshank
sprechen, die nie unmittelbar nach der Begattung die
Tuben steif, oder die Blaschenstöcke entleert fanden,
wohl aber nach Verschiedenheit des Thieres die Blaschen ¬
bald einige Tage früher bald später in den, die
Stöcke jetzt erst umfassenden, Tuben entdeckten n).
n) Haighton a. a. 0. durchschnitt vier Stunden nach der Begattung -
die Trompete eines Kaninchen — keine Corpora
lutea — sechs Stunden nachher fand er Corpora lutea aber
ohne Embryonen aufser auf der gesunden Seite. Der Samen
löst also wohl in die Ferne die Bläschen ab, aber befruch¬