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gleich dem Strale im Prisma ihre innersten Eingeweide
sichtbar macht.
Hat der Knabe sein männliches Alter erreicht, so
kann in medicinischer Hinsicht die Begattung erfolgen.
Wir wollen die wichtigsten Puncte zur Erklafung des
Zeugungsactes angeben.
Da die Ruthe blofs in die Scheide und nicht in den
Muttermund selbst gebracht wird, so entsteht die Frage,
wie die Samenfeuchtigkeit in diesen gelange, durch
welche Ursachen er, der im gewöhnlichen Zustande geschlofsen -
ist, geöffnet werde.
Wenn von dem ausspritzenden Samen in ihn kommen, ¬
und nicht aller in der Scheide liegen bleiben soll,
so mufs er vor dem Ausflufs desselben geöffnet sein,
denn es ist bekannt, dafs der in der Scheide zurückbleibende ¬
Samen nicht vom Muttermunde aufgesogen werde, ¬
sondern unmittelbar, nach dem Beischlafe wieder
fortfliefse, was nech strenger die Unfruchtbarkeit bei
schiefstchendem Uterus, und die zu lange Ruthe beweisen; ¬
die Schwängerungen ohne zerrissenes Hymen sind
sehr verdächtig, und sind sie auch als Ausnahmen,
aufser bei Erschlaffung desselben nach der Menstruation, ¬
geschehen, so vertragen sie sich sehr wohl mit
einer unverhaltnifsmassigen Ruthe zu der Scheide, oder
einer abweichenden Verbindung dieser mit der Bärmutter, ¬
etwa wie bei den Saugthieren, wo gemafs dem
Baue der Mutterhörner der Samen nicht wohl anders,
als durch Forttreiben mittels der Scheide und des Uterus, ¬
an seine Entwicklungsstelle gebracht werden kann,
und dieses um so leichter, da der Uterus eine continue