208
Haus zu suchen, und das Alte als abgebraucht zur Lust
des Unthierischen versteinert liegen lässt. Der Mannssamen, ¬
und der Weibssamen (es ist aber der Weibssamen -
nur der Saft, der in den Fötus abgesetzt, wird;
vor der Schwangerschaft sondert das Weib keinen Samen ¬
ab) treten zusammen, um die neue Wohnung zu
finden, zu der auch das Weib die Materialien liefert.
Hier wird wahr, was Stahl so schön sagt; die Seele baut
sich ihren Leib!
Wie die Zunge der Anfang des Ansetzens der Urthierchen ¬
durch die Nahrung ist, so sind die Genitalien ¬
der Anfang des Losreifsens desselben aus dem Leibe.
Der Schmecksinn beginnt daher in der Zunge und endet ¬
in den Genitalien, denn beide sind synthetisches.
Daher der Consensus der Genitalien mit den Geschmacksorganen, ¬
daher in den Schmecksinnthieren (Amphibien)
die monatlange Wollust, die linqua bifida cum genitalibus ¬
binis. Eben daher auch der Zusammenhang der
Genitalien mit den Harnwerkzeugen; denn was ist die
Harnbildung als der umgekehrte Process des Magens,
und was ist der Magen, als die vorgebildete Zunge,
der Chymismus des Thieres? Dieser Chymisirungsprocess ¬
(Salzbildung) des Blutes durch den Magen, wird
durch die Nieren vernichtet, und ihr Product als Harn
(gesalzenes Wasser) fortgeführt. Die Zunge ist die
Wache des Magens, die Harnwerkzeuge der umgekehrte
Magenprocess, der Ausgang desselben; die Genitalien
der umgekehrte Process der Zunge im Thierischen,
Der thierische Leib ist nur die Schwelle des Ein- und
Ausgehens der gesammten Natur, die allein in ihm,
gleich