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Eierstöcke doppelt oder einfach, ob wenig oder viel
Zitzen sind, u. d. gl.
Wenn das Mädchen nach Verschiedenheit des
Klima's sein zehntes bis siebenzehntes Jahr erreicht
hat, so entwickelt sich in ihm der Trieb zur Begattung; ¬
das Blut stromt zum Uterus, um das durch den
männlichen Samen dahin zu bringende Blaschen, und
durch dieses den Embryo zu ernahren, allein der
Beischlaf hat im Allgemeinen in solchen Jahren noch
nicht stalt, und daher tritt das Blut wieder zurück.
Nach einiger Zeit aber wird der unbefriedigte Trieb
der Natur wieder rege, das Blut strömt wieder herbei, ¬
die Anschwellung der Geschlechtstheile wird wegen ¬
der, schon durch den ersten Zuflufs geschwächten ¬
Gefalse stärker, und die Sehnsucht nach der Empfangnifs ¬
heftiger, auch hier hat noch keine Befruchtung ¬
statt, das Blut tritt wegen der noch vorhandenen
Kraft der Gefasse wieder zurück, kömmt wieder, und
dieses so oft, bis durch den öftern Andrang des Blutes ¬
die Gefasse so gedehnt und geschwächt werden,
dass das Blut wirklich aussickert, und sich wegen der
fortdauernden Aussetzung der Empfangnifs in einen
periodischen Blutflufs verwandelt, den man die Menſtruation -
nennt.
Der monatliche Blutabgang ist nicht Folge eines
specifischen Reitzes, wenn er nemlich vom Geschlechtstriebe -
verschieden sein sollte, einer Plethora,
einer angebornen Schwäche der Gebärmuttergefässe,
sonst müfste er im Alter zunehmen, einer Gährung,
wie Graaf glaubt, da daraus nicht nothwendig ein
Blutflufs entstehen müsste, des eigenthümlicen Paren¬