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lichkeit und Weiblichkeit, der Wurm aber ist dieses
mit dem Uebergewichte der Männlichkeit, das Insect
mit dem Uebergewichte der Weiblichkeit, die Schnecke ¬
aber ist die nächste Verschmelzung des Wurms
und des Insects, so das jedes Individuum ganz Wurm
und Insect, d. h. Zwitter ist, aber eben darum, weil
diese beiden Geschlechter nicht Geschlechter Einer
Klasse sind, so sind sie sich immer heterogen, und
es kann nur eine wechselseitige Begattung statt finden.
Man könnte hier fragen, warum denn die Amphibien ¬
nicht auch Zwitter seien, da sie doch eine
Synthese wie die Schnecken repräsentiren, aber dieser
Einwurf ist leicht abzulenken, wenn man bemerkt,
dass das Ungleichgewicht der Geschlechter in den höhern ¬
Klassen verschwindet, und der Vogel, obgleich
männlicher, der Fisch, obgleich weiblicher, es doch
nicht mehr so stark, wie der Wurm und das Insect
sind, dafs sie in ihrer Synthese noch eine Duplicität
der Individuen hervorzubringen vermöchten, aber
ganz rein haben sich doch wirklich die Amphibien
noch nicht gemacht, und es beweist noch immer einen ¬
Streit um das Gleichgewicht der Geschlechter,
dafs die Eidechsen und Schlangen mit doppelter Ruthe ¬
und Scheide versehen sind, und so, wie die Schnecken ¬
eine doppelte Weiblichkeit und Männlichkeit
aber alternatim besitzen, diese in Einem Individuum
doppelt männlich oder weiblich sind.
Es ist nun von selbst klar, dafs in Thieren, die
mehr concentrirt, mehr individualisirt sind, d. h.
mehr die Totalität der Natur in ihrer Klasse tragen,
als die Schnecken, nie mehr Zwitter werden können,