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Mit dem männlichen Character hat die Natur begonnen, ¬
und da die organische Welt nur die concentrirte ¬
unorganische ist, so ist auch die männlichkeit in
dieser das Erste, sich darstellend in dem Reiche der
Korallen, neben welchem die Weiblichkeit als Pflanze ¬
fortläuft; hier ist zwar die Männlichkeit nur an
Einen Schöpfungsabschnitt gebunden, und so die Weiblichkeit, ¬
aber beide sind noch getrennt, daher suchte
die Natur auch beide in Einer Gebärung hervorzubringen, ¬
und mit dieser entstand das Thier, in dem
Männliches und Weibliches Eins, Zwitter des Polypen ¬
und der Pflanze sind. Das Korall ist der Mann
der Pflanze, diese des Koralls Weib, im Thier aber
ist der Mann und das Weib Thier, keines bedarf
eines heterogenen Einflusses zu seiner Begattung, es
befruchtet sich selbst.
Da wo die Natur anfangt, nur in zwei convergirenden ¬
Reihen auszulaufen, heifst sie organisch, wo
beide Reihen sich scheiden, entsteht das Thier, als
der brennende Focus, in dem die convergirende Stralen ¬
sich zur Sonne vermält haben. Wie die Natur
in der Production der Vernunft Convergenz ist, so
ist sie nothwendig gegen den Ansatzpunkt ihres Producirens ¬
Divergenz, und zwar natürlich immer eine
solche, die sich anfänglich nur als Divergenz des
Geschlechts, endlich aber selbst als Divergenz des
einzelnen Geschlechtsfactors auspragt.
Begreiflich ist aber, dass ein Geschlechtsfactor zu
seiner Lebendigkeit nicht mehr fodert als eine Synthese
zweyer Glieder, oder dafs, sobald eine solche Syn¬