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später, erst nach Jahren distinct, die Gerüche können
die Kinder lange nicht beurtheilen; der Schmecksinn
aber erhält seine Blüte erst in den Jahren der Pubertat,
denn welche unschmackhaften, und oft in dieser Hinsicht ¬
selbst die unefsbarsten Dinge die Kinder bis zu
reifen Jahren verschlucken, ist allgemein bekannt.
Jedes Thier metamorphosirt sich daher durch alle
Thierformen hindurch, sowohl als Fötus, als auch in
seinem Wachsen, bis zur Zeit der Geschlechtsentwicklung, ¬
und so ist dieses, wie in der Pflanze die höchste
Blüte, über der nur noch das eigentlich Thierische,
das Hirn stehet.
Wer eine Nachweisung über die Entwicklungen
der äufsern Organe des menschlichen Fötus, worunter
vorzüglich die Sinneswerkzeuge vorkommen, wünscht,
um sie mit der hier gegebnen Stuffenfolge zu vergleichen, ¬
der findet sie am vollständigsten bei Autenrieth ¬
x), wo ungefahr folgende Stellen hieher gehören.
„Ungefahr vier Wochen ist der Embryo unsichtbar, -
einige Tage darauf zeigt er sich schon 2 1/2 Linie
grofs, im Tannenhirsch fand Harvey schon den Tag
nach der Erscheiuung des Punctum saliens (dieses
konnté Harvey auch nur auf Gerathewohl angeben) ihn
von der Grösse einer Galba, eines Würmchen.“ Diese
Epoche, wo der Embryo Polyp, Pflanze und Wurm
wird, ist sehr charakteristisch.
„Beim Embryo von 41 Tagen ist das Ei schon
1/2 Zoll lang, der Embryo hängt an der sehr kurzen
w) Observat, ad histor, embryon. fac. P. I. formam illius
externam, aetat, etc. sisteus, Tüb. 1797.
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