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Führlicher betrachtet werden; Belege dafür sind die Anwesenheit ¬
dieser Flüfsigkeit, ihr Eiweisinnhalt, ihre
Vermehrung im Anfange der Trächtigkeit und Verminderung ¬
gegen das Ende derselben nebst dem eintretenden ¬
Mangel des Eiweises in ihr, woraus einige,
nicht bemerkend, dafs sie ein Fruchtwasser erst nach
vollendetem Fötus untersuchten, schliefsen wollten,
es könne die Frucht nicht ernähren o). Im Vogel ist
es augenscheinlich, dass er aus dem Eiweise, und nicht
durch die Nabelschnur, welche das Chorion ist, seine
Nahrung an sich ziehe. Der zweite Theil wird bald
bewiesen werden.
Wenn die amniotische Flüfsigkeit das ernährende
Princip fur den Fôtus enthalt, so mufs sie auch sein Getränk ¬
liefern, denn eines kann nur durchs andere in den
Leib aufgenommen werden, im Amnion ist daher amniotischer ¬
Chylus und amniotisches Wasser enthalten.
In der Luft, welche das getödtete Feuer ist, erscheint ¬
das Licht als Stickstoff, den man aber vorzugs.
weise in diesem Sinne Lichtstoff nennen sollte, die
Warme als Wasserstoff, als Wärmestoff, denn der
Sauerstoff ist nur das Wasser, oder die Schwerkratt
der Luft, und nun ist der Lichtstoff das männliche,
der Warmestöff aber das weibliche Princip. Welche
Folgen dieses Resultat für die Differenz der beiderlei
Leiber, und damit für die Heilung ihrer Krankheiten
o) Schreger de functione placentae uterinae. Epist. ad Sömmering. ¬
Erlang. 1799. Scheel Commentat, de Liquor, amnii
etc. Appendix 1799. p. 41. er fand nur einige Gran Eiweis
darin und dennoch glaubt er, dass es den Fötus ernähre,