148
die ganze Natur in sich trägt, wodurch sie allein, und
wesentlich Organisation ist, denn Organismus kann nur
sein, was gleich dem Gesammtorganismus, dem Universum ¬
ist, so wird das Korall das Universum
sein, mit dem Uebergewichte der Potenzen
der Linie, oder der Starrheit.
Die starren Organe des Universums aber sind Erde
und Metall, also ist das Korall eine Organisation mit
einem Uebergewicht von Erde und Metall, von Cohasion ¬
und Magnetismus, und der Polyp ist in seiner
höchsten Blüte Korall, in dem die Rinde als Bedeckung,
der harte Stamm als Anlage zum Knochen, er selbst
aber Gefafs ist.
Die Erde ist das erste Organ des Universums: ¬
das Metall das zweite, nemlich in
der Cohasionsseite desselben, denn der Magnetismus ist
nur eine determinirte Cohasion, da hingegen in der
Erde diese allgemein ist. Aus der Erde ist alles hervorgewachsen. ¬
— Omnis fert omnia tellus!
Man begnüge sich hier mit der Andeutung dieses
Grundes, da überhaupt hier der Ort nicht ist, diese
Satze zu beweisen, wo ich sie nur als Mittel aus der Zoophilosophie ¬
aufnehme, um die stuffenweise Entwicklung ¬
des Thieres zu zeigen. In der Folge werde ich
daher die Organe des Gesammtorganismus ohne allen
Beweis hinsetzen, da die Möglichkeit, dieselben so zu
ordnen, voraussetzt, dass ich bei mir die Beweise
darüber geführt habe.
Der erste Procefs, den mithin der Embryo ¬
übernimmt, ist der Cohäsionsprocefs,
was von selbst klar ist; der zweite der mag-