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bald Leimbeutel, bald Hode genennt wird, vielmehr
gestehen sollten, dass wir dadurch in eine grössere Verwirrung ¬
geratheu sind, als man zuvor darin war, besonders ¬
wenn man noch nach dem abentheuerlichen
Abschiefsen des Liebespfeiles fragt, der freilich des
grossen Aufhebens nicht werth ist, das man von ihm
machte, wenn man einsehen wird, dass er weiter nichts
bedeutet, als das Operculum der Mündung der Zeugungstheile, ¬
das bei dem Hervorstrecken dieser nicht wunderbarer ¬
herausfallt, als das Operculum des Häuschens,
wenn die Schnecke auskriecht,
Unter den zweihäufsigen Pflanzen aber herrscht so
viele Unregelmässigkeit, dass es kaum Slämme giebt,
auf denen man nicht beiderlei Geschlechtstheile finden
könnte; also durch die Entreme, obgleich sie gerne zugegeben ¬
werden dürften, leidet der Satz, die Pflanzenwelt -
ist Zwitter, die Thierwelt ist es nicht, oder wenn
man es im philosophischen Sinne nimmt, die Infusorien ¬
sind männlich, die Pflanzen weiblich,
die Thiere aber Zwitter, noch keine erwiesene ¬
Ausnahme.
Wir haben den Embryo begleitet, als er Polyp,
und lange als er Pflanze war, bald sehen wir ihn Thier
werden bei der Geburt, wo er seine Wurzeln aus der
Erde losreifst, und nun sich selbst dieser bemächtigt,
um sie als Speise dem Magen zum Sklaven zu geben.
Die Pflanze ist von der Erde, diese aber vom Thier
getragen.
Der Fötus ist aber unter jeder Form seines ¬
Seins das ganze Thier, nur ist er zuerst
Thier unter der Gestalt des Polypen, dann unter der