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Wir haben daher zwei Höchste im Thiere, -
das Identische, und das Indifferente,
aber dieses steht unter jenem, wie das unter
dem O, was ich nun hier nicht beweisen mag, und so
sind die Genitalien das entzweite Nervensystem, dieses
aber die identisch gewordenen Genitalien: daher ist das
Geschlecht auch das ganze Thier, wie es die ganze
Pflanze war, aber nur umgekehrt, wie es in dieser das
Oberste, so ist es in jenem das Unterste, obgleich in
beiden Totalitat, aber die der Getrenntheit.
Wenn das Geschlecht die Basis einer Pyramide ist,
in der die Seiten und Winkel ausgebreitet erscheinen,
so ist das Hirn die Spitze derselben, vernichtend alles
Auseinander der Basis, und doch in sich darstellend
die Quelle aller Seiten und Winkel, die du in der Basis
erblickest. In den edlern Thieren nemlich in den eigentlich ¬
eierlegenden und den Saugenden haben sich
daher Hirn und Genitalien an den entgegengesetzten
Enden des Rumpfes ausgebildet, jenes ist der Focus,
mi dem alle Stralen der Thierwelt zusammenlaufen,
diese sind auch ein Focus, aber derjenige, in dem das
identische Licht auseinander strahlt, Hirn und Geschlechtsfunktionen ¬
sind sich homogen, jene wirken
im Idealen, wie diese im Realen, jene im Ueberirdischen ¬
wie diese im Irdischen, durch jene wird die
Menschheit Eine Person, durch diese viele Individuen,
in welche jene Personalität, obgleich ewig ganz vertheilt ¬
ist. Das Geschlechtssystem repräsentirt daher
wider das ganze Thier.
Wir haben oben die Pflanzen, als Monoklinisten,
und hier die Thiere als Diklinisten oder genauer als