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das Positive, jene das Negative, er Linie, sie Kreis,
oder wenn ich die wahre Potenz dieser Figuren nennen
solle, er Konus, sie Sphärc.
Das weibliche Geschlecht ist halb Weib,
und halb Mann im Weiblichen, denn es ist
Pflanze; daher erhalt es männliche Functionen, sobald
seine Weiblichkeit in ihm durch die Begattung getilgt
ist, es verabscheuet nun den Geschlechtsgenufs, und
beginnt die Nahrung für den Embryo abzusondern,
welches ein wahres Infusorienabsetzen, folglich ein
Samenbilden, ein Mannwerden ist,
Das männliche Geschlecht ist durchaus
Mann, denn es ist einfache Geschlechtsfunction, nicht
Zwitter, nicht Pflanze, folglich geht kein weibliches,
Princip in es ein. Die Brustwarze, welche sich im
männlichen Geschlecht findet, ist nicht zurückgeblieben ¬
aus dem weiblichen Charakter, sondern ist dem
Weibe vielmehr vorgebildet, da die Milch sich zum
Jungen verhält, wie Erde zur Pflanze, folglich wieder
wie Männliches zu weiblichem, denn das Weib wird
ganz männlich, sobald es empfangen hat, nur vor der
Empfangnifs ist es Weib. Eigentlich aber ist die Brust
weder männlich noch weiblich, sondern ein generelles,
und wie sich einst zeigen wird, beiden Geschlechtern,
hochst nothwendiges Organ aller Individuen der nichtcierlegenden ¬
Thiere.
Das männliche Geschlecht ist durch sich selbstständig, ¬
es bedarf nicht geweckt zu werden zu seiner Geschlechtsfunction, ¬
denn es ist ursprünglich Infusorienabsondernd: ¬
das Weib wird es erst durch die Begattung,
die eine blofse Folge der schon unabhängig vorausge¬