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Männliche mit dem Weiblichen beständig in einem
Wechselspiele stehen, werden immer beide Geschlechter ¬
in einem Individuum erzeugt, (von den zweihaussigen ¬
ist schon gesprochen) weil nemlich die Pflanze
selbst ihrem Wesen nach immer Entzweiung, und ihr
letzter Zweck das Geschlecht ist, wo mithin nie das
mannliche Princip über das weibliche oder umgekehrt
siegen kann. Später wird es sich noch beweisender zeigen, ¬
warum in der sonst weiblichen Pflanze immer
männliche mit producirt werden; da das Infusorium
überall nichts weibliches in sich trägt, so kann es bei
seiner Vermehrung nie etwas anders, als ein gleiches
Infusorium, d, h. ein Männliches hervorbringen.
Im Thier ist es ganz anders, als in den beiden vorigen; ¬
es ist seinem Urbilde nach Elipse, oder Linie
und Kreis, Polyp und ganze Pflanze, d. h. Linie, Diameter ¬
und Peripherie zugleich. In soferne es Linie oder
Polyp ist, ist es ganz und gar männlich, ohne die geringste ¬
Berührung mit einem Weiblichen, in soferne
es aber Kreis oder Polyp und Pflanzliches zugleich ist,
vereinigt es beide Naturen in sich, und es hat weibliche ¬
Geschlechtstheile vorzugsweise mit den Männlichen
vereinigt, kurz es ist ganz und gar Pflanze. Das Pflanzliche ¬
in der Pflanze aber ist die weibliche Fanction vorzugsweise, ¬
daher giebt es keine Geschlechtstheile, ¬
welche rein weiblich wären, ohne
noch dabei die männlichen angezeichnet zu finden,
welche in der Clitoris der Säugthiere, und besonders
der Tribaden nach dem Vorbilde der Linie geformt, da
die blofs weiblichen Genitalien dem Kreise unterthan
sind.