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le der thierischen Functionen auf eine verständliche
Weise ordnen zu können.
Das Thier ist die höchste Vereinigung
des Polypen und der Pflanze, der Linie und
des Kreises — die Verschmelzung aber dieser Beiden
in Eins giebt die Ellipse, was jeder sich leicht demoustriren ¬
kann. Die vorbildliche, Idee der Thierheit -
ist mithin diese Figur, die nicht Kreis, nicht
Linie, sondern beides in der schönsten Form und
Harmonie ist. Ich bemerke hier, dafs zwar diese Figuren ¬
allerdings die Vorbilder der Polypen, der
Pflanzen, und der Thiere sind, aber nicht zunächst,
sondern nur als Wurzeln von höhern Potenzen, die
ich, ohne in die höhere Mathematik einzugehen, nicht
nennen konnte, auch dann nicht so weit in die unorganische ¬
Welt, als diese hier genannten Figuren
vorbilden, herabsteigen. Diese Anmerkung sichert
hinlanglich vor Irrthum, um so mehr, wenn man
meine Darstellung der Grundfiguren der Philosophie
in meiner Uebersicht etc. vergleicht.
Das Reich der Thiere theile ich zunächst ab in
drei Provinzen. Es giebt Thiere, in welchen die Cicatricula, ¬
das Eiweis, der Dotter, und Uterus mit dem
ganzen Leibe des Thieres identisch geworden, und
folglich die Erde, das Nest, die Ernährung, kurz die
ganze Ausbildung des Embryo in Einem und demselben ¬
Individuum durch organische Verbindung enthalten ¬
ist ; dieses sind die höchsten Thiere, die die ganze ¬
Natur der Natur entwendet, und ihrem Leben
unterworfen haben — die Säugthiere.