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gleichen, so wäre es nicht schwer, in der Symmetrie
der Antheren die der Hoden, besonders aber in den
weiblichen Theilen, da die Pflanze ihrem Pflanzensein ¬
nach ganz Weibheit, die nöthige Gleichheit aufzuzeigen. ¬
Die Narbe, der Griffel, die Samenkapsel
und endlich die Samenkörner sind gleich wieder zu
finden; die wichtigste Gleichheit liegt aber in der Substanz ¬
der Körner, welche nur Eiweifs, und keinen
Dotter enthalten, und daher denselben als graafische
Blaschen in der Erde suchen.
So hat man auch die Eier der Insecten gefunden,
und gemass ihrer Homogeneität mit den Pflanzen
wird und muss man es durchgangig so in den niedersten ¬
Thierklassen finden, welches ein charakteristischer
Unterschied zwischen den höhern, und niederern eierlegenden ¬
Thieren macht, wie wir ferner hören werden. ¬
Schade, dass die Erfahrung hierüber so wenig
geleistet hat.
Das, was der Blütenstaub dem weiblichen ¬
Eiweifse, der Pflanzencicatricula zuführt, ¬
sind Infusorien; ist ein unmittelbarer
Ausspruch der Wissenschaft, wenn auch die Erfahrung ¬
hierüber immer stumm gewesen wäre, denn er
ist ja die männliche Function, diese aber ist durchaus ¬
nur eine Action der Infusorien, welche sich hier
unter der Form der Pflanze vermehren. Ich überlasse ¬
es der Erfahrung diesen Ausspruch zu bestätigen,
glaube aber jetzt schon, dass alle Gründe, welche von
Gleichen in seiner Abhandlung über die Samenthierchen, ¬
gegen diese, in sofern der Blütenstaub aus ihnen
bestehen soll, vorbringt, gerade meine Behauptung