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Pflanzen symetrischen Insectenwelt wieder, die noch
nicht ganz die Pflanzennatur in sich zu tilgen vermochte, ¬
nemlich in den Termiten, Bienen und Ameisen, ¬
wo die Königinn die Stelle der Samenkapsel im
Empfangen und Gebären, die arbeitenden die Stelle
der Erde, Verpflegung und Ernährung der Eier vertreten. ¬
Auch die den Insecten symmetrischen Fische
überlassen ihre Eier der Erde, dem Wasser zum Ausbrüten, ¬
welches schon hinreichend für ihre Pflanzennatur ¬
spräche, wenn nicht sogar noch in den sogenannten ¬
Zwitterfischen, deren es in vielen Gattungen
giebt, die halbe Weiblichkeit angezeichnet lage. Im
Saugthiere aber ist Empfangen, Ernähren, Gebären
und Saugen in Ein Individuum gelegt, als im Repräsentanten ¬
des ganzen Universums. Die Pflanze steht
auch noch in Bezug auf die fernere Ernährung, welches ¬
ein fortgesetztes Erzeugen ist, in der Erde, bei
dem Thiere aber steht die Erde im Thier durch die
Speise im Magen. So ist der Thierheit alles unterthan. ¬
Ist in der Pflanzenwelt das weibliche
Princip nur das formende, so ist es in der
ganzen Welt nichts anders; denn alles Geschlecht ¬
— Pflanze, eben darum weil die Pflanze dieses ¬
wesentlich ist; nur die Cicatricula und das Eiweifs
giebt das Weibliche, und wenn der Vogel noch den
Dotter, und das Saugthier die Milch hinzubringt, so
ist es nichts als eine hohere Ausbildung des Eiweifses,
ein Vertheilen seiner Functionen an drei Organe.
Wenn es nöthig ware, der Homogeneität willen
die Geschlechtstheile der Pflanzen und Thiere zu ver¬