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Zeit der Befruchtung auf die Narhe, wie Ruta, Parnasia -
etc. wo sie ihren Staub ablegen, und so wieder
vom Centrum gegen die Peripherie ausfliefsend einen
vollkommenen Kreis bilden, mit der Peripherie identisch ¬
werden.
Alle Begattung ist ein Identischwerden
der Radien mit der Peripherie, eine Erschaffung ¬
der Totalitat des Kreises; folgt unmittelbar: denn
alle Begattung — Pflanzenbegattung.
Der Stoffzur Erzeugung der künftigen
Pflanze liegt im Blütenstaub, und nicht in
dem weiblichen Samen, denen er erst bei der
Befruchtung durch die Narbe mitgetheilt wird. Denn
die Pflanze, obgleich das Gegenbild des Polypen, ist
doch auch nur sein Nachbild, ist folglich in diesem
gegründet, und erhält von ihm, dem Männlichen, die
erste lebendige Materie, also liegt der Stoff zur Erzeugung ¬
der künftigen Pflanze im Blütenstaub. Kölreuter ¬
steht für diesen Satz, und selbst Spallanzani fand,
dafs die grofsen Samenkörner nach der Bestäubung
sich auf einen kleinen Punct zusammenzogen.
Das weibliche Samenkorn bringt nichts
zum fruchtbaren Samen hinzu, als die der
Pflanze eigenthümliche Form, das Pflanzliche
in der Pflanze, das blosse Eiweifs, und die Cicalricula: ¬
denn der Geist der Pflanze ist der Kreis, das Lebendige ¬
in diesem aber die Linie oder der Polyp, also
bringt die Peripherie oder das weibliche Princip nur
die Form, die Plastik des Lebendigen hinzu. Der
Keim in der Pflanze noch vor der Befruchtung durch
den Blütenstaub enthalt zum künftigen Baume gar