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2) dass im männlichen Samen wirklich Urthierchen
sind, und nothwendig enthalten sein müssen,
3) dass dieser Samen wirklich bei der Befruchtung
sich mit dem weiblichen Bläschen vereinige, vereinigen ¬
müsse,
4) Dass gleich nach dieser Vereinigung der Embryo
durch hinzugegossenen Essig schon grofs und deut
lich zum Vorschein komme, wie es Cruikshank
mit vielen andern der berühmtesten Beobachter
bewiesen.
Die unmittelbarste Folgerung ist :
Die Entstehung des Thiers ist gesetzt
durch die Gestaltung der Samenthierchen
im weiblichen Bläschen — und nicht durch Entwicklung ¬
eines Keimes oder Samenthierchens, nicht
durch chymische Vermischung unorganischer oder organischer ¬
Stoffe eines weiblichen oder männlichen Samens, ¬
oder eines einzeln von diesen beiden, und dem
allmäligen Anschusse dieser Theilchen.
Die Zeugung ist keine Analysis, sie ist Synthesis
der Infusorien durch den homogenen aber entgegengesetzten ¬
Pol der organischen Welt.
Das weibliche Bläschen liefert zum entstehenden
Embryo weder einen Keim, noch organische Grundtheilchen, ¬
oder sonst etwas Materielles, sondern blofs
die Form, welche die eintretenden Cercarien durch die
mit dem Bläschen erwachsene organische Thätigkeit so
mit einander verbindet, dass sie, auch noch durchsichtig, ¬
schon den Typus desjenigen Thiers in Miniatur
darstellen ,zu dessen Gattung sie gehören, denn das
Bläschen könnte man schlechthin die Typus gebende