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in die Physiologie cingedrungen , entgegenstellte, und
ob sie gleich überall feste Wurzeln getrieben hatte,
doch bis auf den Grund ausrottete.
Die Theorie des Bildungstriebes, welche in sei.
nem Buche gleichen Namens niedergelegt ist, hier
darzustellen, wäre vergebliche Mühe, sowohl, weil
dieses Buch in eines jeden Arztes und Naturforschers
Handen ist, wo er diese Theorie getreuer, vollständiger ¬
und meisterhafter findet, als ich sie darzustellen
vermöchte, theils weil sie wegen ihres wirklichen
Herrschens unter den Gelehrten keiner Darstellnng
bedarf.
Wenn gegenwärtige Theorie je wirklich in einem ¬
wesentlichen Puncte von der des Bildungstriebes
abweichet, so kann es nur darin sein, dafs diese die
Infusorien des Samens für zufällig erklärt, unsre aber
für wesentlich, ja für das Wesentliche des ganzen
Zeugungsgeschäftes hält. Indessen entsteht der Embryo ¬
nach der Theorie des Bildungstriebes durch die
Verbindurg der organischen Stoffe, also ebenfalls.
durch Synthese, und so ist sie allein unter allen Zeugungstheorien ¬
die einfachste und frei von aller Präformation. ¬
Wir haben nun das Zeugungsgeschäft von allen
Seiten betrachtet, es in allen Thierclassen verglichen,
und die wesentlichen Theile desselben in allen gleich
gefunden, wir haben so viele Erfahrungen und Schlüsse ¬
zusammengestellt, als zur Erlauterung unserer Theorie ¬
nôthig ist.
Gewifs ist ausgemacht:
1) das alles Fleisch aus der Verbindung der Urthierchen ¬
bestehe,