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hatte. Das Weib giebt ohne Zweifel auch organische
Stoffe, wenn nicht zur Erzeugung, doch zum Wachsthum ¬
des Embryo, theils in dem Eiweifse des graafischen ¬
Blaschen, theils in dem aus den Papillen des
Uterus ausschwitzenden Schleim, aber zu dem Urentwurse ¬
des Embryo wird vom Weibe nichts beigebracht, -
so sicher, als es nur der Boden ist, in den
der Keim verpflanzt wird. Dieser kann nur Nahrung
aus der Erde ziehen, da er zuvor schon ganz geformt -
ist: so hat auch das Pfropfreiss schon seinen
Typus, den es nicht ablegt, obgleich es auf einen ihm
zum Theile heterogenen Ast gepflanzt wird — wie wenig -
daher die Nahrung an der Natur des Embryo zu
andern vermag, da dieser vielmehn die Natur seiner
Nahrung andert!
Des Maupertuis, de la Mettrie, Hacquet u.a. Krystallisationstheorien ¬
mögen auch hier ihre Stelle suchen, ¬
Millot aber, Schneegass, Hösch u. dgl. haben
nichts Neues geboren.
Die Möglichkeiten der Zeuguhgstheorien sind nun
mit Hintansetzung des Principium corticale et medulare,
und Etectricitatis so erschöpft, daßs bloss noch die
einzige überbleibt, welche das weibliche Bläschen zum
Centralpuncte der Epigenese macht, in dem sich die
organischen Stoffe sammeln, sich verbinden, und so
zum Thiere werden. Dieses ist die Meinung der meisten ¬
neuen Physiologen geworden, nachdem sie durch
Blumenbach aus ihrem Taumel über die, aller Orten
hervorbrechende Einschachtelungstheorie geweckt waren. ¬
Dieser Mann war der erste und einzige, der sich
mit Muth und Geist der rohen Mechanik, die sich